Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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326 Spannring. Spannwinde.

halten wird; der Knieriemen, s. auch unterSchuh, Th. 148, S. 643.

Spannring, ein Ring, etwas damit zusammen zuspannen. Bei den Schmieden ist es derjenige Ring,womit die Zangengriffe zusammengespannt werden;derSperring,

Spannrippe, Spannribbe, bei den Fleischern,an einem geschlachteten Rinde das Rippenstück, wel-ches gleich bei dem Kamme an den Vordertheilen zufinden ist.

Spannstickchen, beim Borten Wirker, an den We-berstühlen, die kleinen, mit Stückchen Ziegelsteinenangefüllten Söckchen, womit dieAnschweifro llenausgespannt werden.

Gpannsäge, eine Handsäge des Böttchers zu allerlei

< Gebrauch; s. unter Säge.

Spannseime, beim Jäger, eins von den Seimenoder Leinen der Vogelstellergarne.

Spannspan, beim Perrückenmacher, ein kleinesStückchen Holz, welches an den beiden Spitzen, oderEnden einen Kerb hat, womit man die beiden Fädender Treffen, wenn die Haare tressirt worden, und öf-ters sehr dicht nebeneinander ausgespannt sind, voneinander sperret rc.; s. unter Per rücke, Th. 108,S. 661.

Spannstab, beim Weber, s. Spanruthe.

Spannstock, bei den Pferden, s, Th. 57, S, 459.Beim Weber, s. Spannstab.

Spannstrick, in der Landwirthschaft, die Vor-dcrfüßc der Pferde zu binden , s. unter Spannen.

Spannung, beim Maurer, wenn zwei in einem Ge-bäude gegen einander überstehende Mauern mit einemBogen verbunden werden, welches man auch dieWeite eines Gewölbes nennt.

Spannwinde, eine Handwinde, den stählernenBogen der Armbrust damit zu spannen.