570
Spath (Sedativ-).
Luftleere Eisenerde ! Gran — 0,75 Gran» Kieselerde 2 - — 2,00 -
96s Grau — 96,25 GranVerlust.Z> - — 5,75 -
Jetzt folgten Versuche mit diesem Fossile in derSchwefelsaure oder Vitriolsäure. Es wurden die nochübrigen 200 Gran Boracir genommen und mit 400Gran rectificirker weißer Schwefelsäure und 1600 GranWasser übergössen. Er erhielt den Kolben 48 Stun-den in starkem Digerirfcuer und ersetzte das Wasser,so wie es verdünstete. Wie Alles ausgelöset zu seynschien, so rauchte er die Flüsssgkeir ab, und bedeckteden Kolben, wie der Rücksiand anfing trocken zu wer-den, mir einer Papiertule. Der Hals des Kolbensund die Tute wurden durchaus mit glänzenden Kry-stallen überzogen; er tonnte indessen nur 24 Gransammeln. Er goß nun 64 Unzen hockst rectificirtenWeingeist In den Kolben, es gerann Alles zu zartenSclenirkrystallen. Er brachte das Ganze auf einFiltrum, und süßte es mit Weingeist aus. Der Restwog nach dem Trocknen »20 Gran. Die Sedativ-salzauflösung wurde nach und nach in einer kleinenRetorte abgezogen und vorsichtig eingetrocknet. Esblicken 288 Gran eines schwärzlichen Körpers zurück,der »ach phlvgistischer Schwefelsäure roch. Er legtedie Retorte m die Kapelle zurück, und erhielt sie ei-nige Zeit im Rokkglühen oder im Rotbglühfeuee. Siewog nach dem Erkalten 1Z2 Gran mehr, als zuvor.Aus den übergegangenen schwefelsauren Flüssigkeitensonderte er durch vorsichtiges Abrauckcn noch 12 GranSedativsalz aus, die trocken 6 Gran betragen konn-ten. Der im Weingeiste unauflösliche Körper wurdenun in Wasser aufgelöset, und es blieben 4 GranKieselerde übrig. Die Auflösung wurde abgeraucht,und wahrend des Abrauchens fiel ein rother Eisenkalknieder, der nach dem Aussüßen, Trocknen und GlühenGran betrug. Die Auflösung wurde nun bis zurTrockne abgeraucht, die trockne Masse mir einerMischung aus drei Theilen Wasser und einem TheileWeingeist auögesüßt, und es blieben 69 Gran Selenitzurück. Der Selenit wurde durch Kochen mit alka-