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Staatssystem.
Staatsmännern immer viele Mißvergnügte sind, welch«der Natur der Leidenschaften zu Folge, immer die ent-weder wirklichen Uebel mit schimmernder Beredsam-keit vergrößern, oder Dinge als Uebel überredend dar-zustellen wissen, die eigentlich keine sind, so ist es auchnatürlich, daß man von keinem Staate in der Welt,den Chinesischen undJapanischenSkaat ausgenommen,so viele falsche Vorstellungen verbreitet und glaubt,als von dem durch seine beiden Häuser regierte»England. Hierzu kommt nun noch, daß, wie dieGeschichte berichtet, Frankreich vor der Revolution,besonders zu den Zeiten Ludwigs des Dreizehn-ten, Vierzehnten und Fünfzehnten, immerPensionairS im Parlamente zu Westmünster gehabt,und diese von Frankreich Besoldeten immer zum ge-heimen Vortheile dieses Reichs für die Sache detVaterlandes als Patrioten gesprochen hätten." -Der politische Zustand Großbritanniens ist schon seitvielen Jahrzehen als dem Lande ungünstig verschriee»worden, besonders werden viele «»gegründete Besorg-nisse in Absicht seiner Schuldenlast und des Kredit-der Nation verbreitet; allein England ist größtenteilssich Alles selbst schuldig: es sind Schulden, welche dieNation selbst trägt, und dieStaatskunst beweiset, daßeine solche Last für die Nation nicht so drückend iß,als wenn sie dem Auslande die Zinsen zahlen undtheilweise das Kapital abtragen müßte; ja wenn dieSchuldenlast nicht zu groß ist, so kann sie sogar demLande Vortheilhaft seyn, indem sie dessen Kredit erhöhetund die Fonds vergrößert; denn jeder reiche StaakS-und auch Privatmann wird lieber sein Geld der Lond-ner Bank anvertrauen, als einerandern fremden Bank-— Kurz vor dem Ausbruche des Amerikanische»Freiheitskrieges, im Jahre 1775, erstaunte mansch»"über die Großbritannifche Nationalschuld, welche >"dem genannten Jahre 135,908,251 Pfd. Steck, de-trug, und die Zinsen davon 4,464,071 Pfd. Steil-,