Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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Staatswirthschaft.

gebirge der Karpathen im Zempliner Komi'tate ge«wonnen. Die beste Sorte desselben, die Tokayer-essenz, fließt von getrockneten Beeren ohne Presseab. Die stärkste Ausfuhr desselben geht über Käse-mark nach Polen und Rußland, nach Preußen undder Ostsee, und über Wien inS südliche Deutsch-land. Spanien liefert süße und herbe, weiße undrothe Weine in den Handel, die vorzüglichsten sind:Mallaga, Teressekt, Tinto, Tintillo, Malvasir, Gar-nacha, Alicantewein, Benicarlo rc. Der Letztere, einrother Wein, geht häufig nach Bourdeaux und dientdaselbst zum Verschneiden junger Franzweine. Dieübrigen angeführten Weine gehen auch häufig nachDeutschland. Der Mallaga wird erst ausgeführt,wenn er drei Jahre gelagert hak; er hat alsdann dieProbe ausgehalten, und kann dann wohl hundertJahre liegen ohne zu verderben. Die neuen Weinewerden im Februar und März verladen; man ziehtsie von Cadix, Sevilla, Alicante,Mallaga, Sän Lucacund Barzellona über Holland und Hamburg. Unterden Portugiesischen Weinen sind besonders dierothen Portoweine sehr beliebt, welche besonders nachEngland und Nord-Amerika gehen, aber auch nachFrankreich und Deutschland auögeführtwerden. Dannwerden der Dry-Madeira und Suit-Madeira, derCarravelho und Muskatello, und einige andere Artenüberall hin versandt, besonders die Madeirasorten,nach England, Holland, Bremen, Hamburg, Ruß-land, Preußen und Brasilien. Von Holland ausbekommt sie das südliche Deutschland, und von Ham-burg und Bremen das nördliche. Die Kapweine,welche auch den Namen Constantiaweine führen, kom-men vom Vorgebirge der guten Hoffnung und theilensich in weiße und rothe Weine, auch hatmanMuskat-und Pontaksorten. Man handelt sie bei Aam, unddie Holländische Ostindische Kompagnie brachte sie