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Staastvirthschaft.
oder Majolika rc. größtentheils bedient; dagegen be-dient man sich noch des Zinngeschirres mehr in denkleinen Städten und auf dem Lande, und dann ist esin einer Gegend mehr im Gebrauche, als in einer an-Lern. An Zinngeräthen kommen, außer den schongenannten, noch vor: Thees, Kaffee- und Bierkan-nen, Becher, Nachtgeschirre, Leuchter, Löffel, Kly-siierspritzen, Steckbecken, Bektwärmer, Pfeifen- undandere Deckel, Pieiffenabgüsse, Spielzeug für Kin-der rc. rc. Die Engländischen Zinnwäaren werdenfür die vorzüglichsten deö Zinns wegen gehalten, sonstmacht man diese Waaren auch in anderen Staaten,besonders Deutschlands sehr gut, wozu man das Eng-ländische, Sächsische und Böhmische Zinn gebraucht.Die Zinngefäße mästen gut gegossen, abgedreht undpolitt seyn. — Die Eisengußwaarenfabriken,welche in einigen Ländern für Rechnung der Kronebetrieben werden, jedoch ohne die Fabriken von Pri-vaten zu beschränken, wie in Preußen, liefern eineMenge Kunst- und künstlicher Waaren, außer denKüchen- oder Kochgefäßen, in den Handel, als Büsten,Bildsäulen auf Postamenten zu Pferde und zu Fuße,und Medaillons, Crucifixe; alle diese Artikel zur Zim-merverzierung auf Kommoden, Sekretairen, Eckspin-den, Oefen rc.; dann Halsketten, Kreuze, Fingerringe,Busennadeln, Armbänder und eine Menge andererWaaren zum Hausgebrauche und zur Zierde in denschönsten und geschmackvollsten Formen. Auch dasKochgeschirr wirb schön lackirt und emaillirt, und mitOrnament-Arbeiten verziert. Auf Bestellungen wer-den im Großen gegossen: Büsten, Bildsäulen, Urnenauf öffentlichen Platzen, in Gärten, Kirchen und an-dern öffentlichen Gebäuden rc., Epitaphiums, Brüs-ken rc. rc. Die meisten Eisengußwaaren liefern inden Handel: Berlin, Breslau, Gleiwitz in Schlesien,Wien, Horzowicz in Böhmen rc. rc., welche itzbe