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Staatswirthschaft.
hin verschickt werden. S. auch den Art. Maske,Th. 85, S. 248 u. f. — Die Hand- oder Spa-zierstöcke, gaben ehemals einen wichtigen Handelab, als die Spanischen Röhre noch in der Mode wa-ren, die mit silbernen und goldenen Knöpfen verziert,auch wohl mit Juwelen beseht wurden; besonders ge-schah dieses in Ostindien, wo die Holländische Ostindi-sehe Gesellschaft dergleichen Röhre mit so reicher Ver-zierung von den Indischen Fürsten zum Geschenke er-hielt, die dann auf den Auktionen in Amsterdam ver-steigert wurden. Diese Röhre, welche sich mehrereJahrhunderte und bis zu Anfange des gegenwärtigenin der Mode erhalten hakten, weil auch das Militair,Offiziere und Unterofficiere bei der Infanterie, der-gleichen Stöcke trug, und sie bei den zünftigen Hand-werkern rc. den Gesellen bezeichneten, der nur einensolchen Stock tragen durfte, und dann trug ihn jederselbstständige Staatsbürger nach dem Range feinerund mit goldenem, elfenbeinenem, Bernstein-rc. Knopf,sind jetzt ganz aus der Mode gekommen und habenStöcken aller Art Platz machen mühen, die in unzäh-ligen Gestalten von Holz, Rohr, Fischbein rc. lackirt,besponnen, mit allerlei Griffen und Knöpfen, sich seitdem Anfange dieses Jahrhunderts gezeigt haben, wor-unter sich die Bambusröhrchen einige Zeit erhielten,auch noch hin und wieder getragen werden; bann diePfeifenstöcke von verschiedener Gestalt, als zu langen,und kurzen Pfeifen und zu Cigarren, die Stöcke, die zuPfeifenröhren dienen, indem man nur oben daö Mund-stück aufschraubt und unten den Kopf; die Harmo,nikastöcke, die nur eine kurze Dauer gehabt haben,eben so die Stockstühle rc. Der Stockhandel ist über-haupt in neuester Zeit sehr gesunken, wenn gleich dieMannigfaltigkeit an Stöcken sehr groß ist. Die feinenStöcke aller Art kommen in dem Quincailleriehandelvor, viele werden aber auch von den Stockhändlern