Band 
Hundert sechs und sechzigster Theil, welcher d. Art. Staatsverwaltung bis Staatswirthschaft enth.
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602 Staatswirthschast.

feilheik der Fabrikate das Bedingniß einer jeden Fa-brik ist, so ist es auch natürlich, daß der einzelne Ar.beitcr, der Handwerksmann mit seinen Produkten,nicht mit denen einer Fabrik in Concurrenz tretenkann; denn hier sieht er offenbar in Hinsicht des Prei-ses viel zu sehr zurück, wenn auch gleich sein Fabri-kat einen Vorzug vor dem der Fabrik haben sollte;mithin muß er auch in seinem Gewerbe einen Ausfallhaben, da seine Arbeit der Fabrikarbeit des höherenPreiseS wegen nachgesetzt wird. Dieses ist freilichin England kein Gegenstand, welcher der Berücksichti-gung verdient, weil hier das höchste Streben der Na-tion nur aus Fabriken, Manufakturen und Handelgerichtet ist. Ob aber dieses System der Engländerbei ihrer glücklichen Lage, als Insulaner, ihren zahl-reichen Kolonien, ihrem Welthandel und ihrem Stapelvon ollen Waaren der Welt, auch von allen Nationendes Comments befolgt werben könne? ist eine Frage,die wohl nicht schwer aufzulösen ist, da man sieht, welcheAnstrengungen die Engländer selbst machen, um ihrenFabrik- u. Manusaklurwaaren überall Eingang zu ver-schaffen,daßsieselbstKleinigkeitennichtverachten, u. siefür sich Vortheilhaft anzuwenden suchen, damitder Staatdavon Nutzen ziehe. Und nur aus diesem Gesichts-punkte muß man die Fabriken in den Deutschen Stau-ten betrachten, damit dem Volke und dem StaateVortheil daraus erwachse. Es ist also hier nöthigauf alle Vortheile, welche den Engländern in Bezie-hung auf ihre Fabriken zu gute kommen, zu sehen,diese mit dem Zustande unsrer Fabriken, unsrer Ab-satzquellen zu vergleichen, um daraus dann beurtheilenzu können, in wie weit wir in den Fabrikwaaren mitihnen Concurriren können, und welche Fabrikate sichwohl vortheilhastec für uns herausstellen, weil uns diezu veredelnden Produkte näher liegen, als ihnen; undbann in wie fern bei uns daö Gleichgewicht zwischen