604 Staatswirkhschaft.
Zahl der Käufer nicht sehr vermehren, wogegen inanderen Klassen eine sehr geringe Reduktion den Ver-kauf so sehr ausdehnt, daß sie eine beträchtliche Zu-nahme des Geivinnstes gewährt." Herr Babbagezeigt nun noch in wie fern man einen neuen Arti-kel als fabrikmäßig dargestellt betrachten müsse, dazwischen den Ausdrücken: Verfertigen und Fabriziernein großer Unterschied sey, indem sich Ersterer auf dieProduktion einer kleinen, Letzterer auf die einer sehrgroßen Anzahl von einzelnen Gegenständen bezieht.Das Waaren.-Amt in London bestellte nämlich bei ei-nem Herrn Maud 6 lay eiserne Wassergefäße (tauks)für Schiffe, und MaudSlay fertigte ein solches Ge-fäß zur Probe an. Die Löcher für die Nieten wur-den durch Handpunzen mit Pressen geschlagen, unddie 1680 Löcher, welche jedes Gefäß haben muß,kosteten 7 Schillinge (2 Rthlr. 10 Sgr.). Da nundas Waaren-Amt eine große Anzahl gebrauchte, sobestellte es auf mehrere Monate lang in jeder Woche40 Gefäße. Die Größe des Auftrages crlaubre »uirdie Sache fabrikmäßig anzugreifen und Instrumentebesonders zu diesem Geschäfte zu verfertigen. Des-halb machte Herr Maudölayden Antrag, daß wenndas Waarenamt ihm eine Bestellung auf 2000 Ge-fäße geben, er 80 Stück wöchentlich zu dem festge-setzten Preise liefern wolle. Der Auftrag wurde ge-geben, und er fertigte Werkzeuge dazu an, vermit-telst deren die Kosten des SchlagenS der Nietlöcherjedes Gefäßes von 7 Schilling auf 9 Pence (7^Schilling) reduzirt wurden. Sechs Monace langlieferte er 98 Gefäße wöchentlich, und der Preis einesjeden ward von 17 auf 15 Pfd. herabgebracht. HerrBabbage stellt ferner im vier und zwanzigsten Ka-pitel seines oben angeführten Werkes von S. 252 —264 über die lleberfüllung des Marktes durch zu vielesFabriziren sehr wichtige, durch Thatsachen erläuterte