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Staatswirthschaft.
im Herbste und Winter getragen werden, vorkommen,so auch alle neue Artikel der Putzzimmer und der Toi-lekte. Die ausländischen oder fremden Galanterie-und Putzwaaren liefern Paris, Lyon, Montpellier,Genf. Mayland, London, Birmingham rc. In Ber-lin, Wien, Hamburg, Frankfurt am Mayn rc. findetman große Lager von Pariser und Londner Galante,rie- und Putzsachen aller Art nach der neuesten Mode,wie sie die Modejournale von Paris und London lie>fern. In Deutschland erscheinen Modejournale zuBerlin, Wien und Leipzig, in welchen man auchNachrichten über den Deutschen Kunstfleiß in denoben genannten Artikeln findet. Auch der Galanterie-und Putzwaarenhanvel ist für die Staakswirthschaftwichtig, weil er auch einer Menge weiblicher Indi-viduen Beschäftigung giebt, ja selbst der Putzhandelgrößtentheils durch sie geführt wird. — Ein Neben-zweig des Putzhandels istderBaretwaarenhan-del,kleinePutzhandel,in welchem ungefähr fol-gende gestrickte und gewirkte Waaren vorkommen, alsMützen, Strümpfe, Handschuhe, Hauben, Shawls,Hosenträger, Strumpfbänder, Unterbeinkleider, Ka-miföler, Brusttücher, Pampufchen und andere der-gleichen Kleidungsstücke; gehäckelte Sachen, als Uhr-bänder, Börsen, Strickbeutel rc.rc. — Hierher gehörtnun noch der Nürnberger Waarenhandel, dereinige Aehnlichkeit mit dem Quincailleriehandel hat,da er auch mehrere Artikel desselben führt; aber dochauch wieder darin eine gewisse Eigenthümlichkeit besitzt,daß er von Metallwaaren nur geringe Gegenständeund größtentheils mehr Kleinigkeiten führt, dagegenaber viele Holzwaaren, besonders viel Spielzeug fürKinder beiden Geschlechts, auch Gegenstände zur Un-rerhaltung für die erwachsene Jugend. Zu den Me-tallwaaren rc. gehören zum Beispiel: Scheeren, Feder-mesier, Radirmesser, Taschenmisser, Fingechüce ver-