Staatswirthschaft. 701
del zum Verkaufe bringt; und dieses bezieht sich nichtnur auf Handwerker im eigentlichen Verstände, son.dern auchaufArbeiter, die einzelne Sachen auöschnihen,wie Stiele zu Beilen u. Aexten, und viele andere ähnlicheSachen. Ueberhaupt ist das Waarenlager des Eisen-waarenhändlerS, Eisenkrämerö von der höchsten Man-nigfaltigkeit, und er ist von dem eigentlichen Eisen-händler, der mit Stangeneisen aller Art, mit eisernenOefen, Schiffsankern rc., mir großen Gußeisenwaarenim Großen handelt, und auch noch andere Waarendabei hat, zu unterscheiden. Man hat früher denEisenwaarenhandel in vier Klassen abgetheilt, vierbesondere Eisenwaarenhändler angenommen, wie indem oben angeführten lOten Theile, an dem daselbstbezeichneten Orte zn ersehen ist, indem man auch denQuincailleriehändler hinzu gezogen hat; allein mankann nur zwei Klassen dieser Händler oder Kaufleuteannehmen, nämlich den eben angeführten Großhänd-ler in Eisen, welcher auch mit Kupfer, Messing rc.handelt, und den Eisenwaarenhändler oder Eisenkrä-uter, der mit allen aus dem Eisen verfertigten und mitandern dahin einschlagenden Waaren handelt, wieoben angeführt worden. Jener liefert das Stan-geneisen rc. größtentheils in die Fabriken und an dieHandwerker, welche Eisenwaaren verfertigen, und die-ser liefert seineWaaren dem Publikum. Von wo ausdas meiste Eisen in den Handel kommt, ist schon oben,S. 522, angeführt worden, und die Eisenwaaren fürden Kleinhandel liefern die Fabriken und Handwerker,welche solche anfertigen, und wovon oben mehrere an-geführt worden; auch sehe man den Artikel Quin-caillerie-Waaren, Th. l20, S. 30 u. f., nach.Besondere Zweige des Handels sind nun noch dieHandlungen mit mathematischen, physikalische» undoptischen Instrumenten, wie oben, S. 557, angeführtworden, wovon man große Magazine in den Residenz-