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Tiene (Asch-). Tiers-Etal.
ßen Landgütern in den Handel. — Nach Adelnng imSchwedischen Ha, im Jtal. 1'iur», liao, l'iuacvia.Das Wort ist alt und kommt schon bei den Römernvor, wie aus dem Festus, Darro und Apicius er.hellt; es bezeichnet eine Art eines Bechers. Tonne solldas Jntensivum davon seyn, und eine große Tiene zu 'bezeichnen scheinen. Die Gestalt des Gefäßes, die einemBecher, gleichviel ob von oben, wie bei den Wasch-und Wasserlienen, oder umgekehrt (einem umgekehr-te» Becher), wie bei den Feuer, und Buttertienen,gleicht, hat Veranlassung zur Benennung dieser Fässeroder Gefäße gegeben.
Tiene (Asch.), s. oben, S. 23.
--(Beitz.), s. daselbst, S. 24.
— (Beuch-), s. das., S. 23.
— (Butter-), s. das., S. 24.
— (Feuer-), s. daselbst.
— (Scheuer-), s. das.
—. in der Sprachkunst, s. das., S. 22.
— (Dorraths-), s. das., S. 24.
— (Wasch.), s. das., S. 22.
— (Wasser.).s. das., S. 23.
Tiercelloren, beim Jäger, die Männchen von dem
Falken.
Tierceron, in der Baukunst, die Gothischen Bogen,welche ihren Ursprung aus den Winkeln bei der Wieder-läge haben.
Tiers-Etat, ehemals der dritte Stand der Unterthanenin Frankreich, welcher alle diejenigen Personen in sichfaßte, die weder zum Adel. noch zur Geistlichkeit gehör-tcn. Wie man in Frankreich Vieles übertreibt, so über-trieb man auch hier vor der Revolution von Seitender genannten letzten StändeAlles, um jenem wichtigenStande, zu dem alle Bürgerlichen und der Landmanngehörten, welche die arbeitenden Kräfte des Staats in