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auflösen lassen, doch vermittelst einer andern Materiedarin auflöslich werden können, und da es auch in denPflanzen, und Thierkörpern dergleichen Bestandtheilegiebt, die zu einem solchen Zwischenmittel dienen, unddie Auflösung anderer Grundstoffe befördern können, sokann man auch nicht mit Gewißheit behaupten, daß diegeistigen Tinkturen gerade nur diejenigen Bestandtheilevon den Pflanzen, und thierischen Stoffen enthalten,welche von dem Wcingciste, seiner Natur nach, aufgelö-set werden können. — Bei der Bereitung dieserTinkturen müssen folgende Regeln beobachtet werden:I)Die gcwächsartigcn und thierischen Substanzen müs-sen gelinde und nicht lange zuvor getrocknet und zer-schnitten oder zerkleinert werden, wozu man auch dasStoßen rechnet. — 2) Müssen die Gefäße, worin mansie bereitet, gläserne Kolben seyn, deren Oeffnung maumit feuchter, und um den elastischen Dünsten, die dasGefäß zertrümmern könnten, einigen Ausgang zu ver-schaffen, mit einigen Nadelstichen durchbohrter Blaseverbindet, oder mit einem durchbohrten Korkstöpsel wohlverstopft. Man kann auch zwei vorher erwärmte, ineinander gesteckte, und mit feuchter Blase verbundeneKolben, ja in mehreren Fällen die Destillirgcräthschastennehmen. — 3) Maß die Wärme, deren man sich be-dient, nach Beschaffenheit der mehreren oder wenigerenHärte des auszuziehenden Körpers sich dem Siedegrademehr oder weniger nähern. Setzt man daher die Mi-schung zur Digestion ins Maricnbad, so hängt der ganzeErfolg von der gehörigen Regierung des Feuers ab,welches die ganze Zeit der Arbeit hindurch gcmäßigctseyn soll, nur bei harten Substanzen, wie schon obenbemerkt worden, muß der Feuersgrad stärker und wirk-samer seyn, und hier kann mau die Hitze so vermehren,daß das Aufzulösende gegen das Ende der Arbeit zumKochen kommt. — 4) Zu den harzigen Substanzen mußetwas reiner Sand beigemischt werte», der sie lockerer