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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tinktur (adstring. Eisen-). Tinktur (Armka-). 81

gezogen worden, und des Winters auf einen geheitzte»Ofen, und lasse es so lange stehen, bis der Aufguß sichgehörig gefärbt hat und ganz dick geworden ist, der fär-bende Stoff also ziemlich ganz aus den Galläpfeln ge-zogen worden; dann gieße man die Tinktur in eine an-dere reine Flasche ab, die man gut verstopfen und aneinem temperirten Orte aufheben muß, damit die Tink-tur nicht gefrieren kann. Man kann nun auf den Galt-äpfelrückstand im Kolben noch einmal weißen Weingießen, und es wieder so lange an der Sonne oder aufeinem heißen Ofen stehen lassen, bis der völlige Auszugaus den Gallapfeln geschehen ist. Die Färbung derFlüssigkeit wird dieses Mal nicht so stark seyn, als daserste Mal; allein auch die blässere Tinktur ist zu gebrau-chen, nachdem sie vorher durch einFiltrum gegossen wor-den, damit sie klar in eine andereFlasche gefüllt und auf-gehoben werden kann. Diese beiden Tinkturen kann maunun zum Gebrauche anwenden. Die Erste enthält einesehr stark wirkende Galläpfelsolution, die man nur spar-sam bei den Farben, wozu sie benutzt werden soll, ge-brauchen darf, der zweite Extrakt ist etwas schwächer,aber noch sehr gut, um ihn zu schwächeren Farben anzu-wenden. — Auf die angeführte Weise kann man nunverschiedeneTinkturen, sowohl aus Degetabilien, als ausFarbekräutcrn, Wurzeln, Samen rc., als auch aus me-tallischen Oxiden und thierischen Stoffen, durch einenbloßen Aufguß mit Wasser, Weingeist, Salzen, Säu-ren rc., ziehen.

Tinktur (adstringir ende Eisen«), essigsaure Ei-sentinktur, s. oben, S. 33.

— (alkalische), Laugen salztinktur, s. das., S.57.

— (alkalisirteBernstein-), die mit Alkali berei-tete Bernsteintinktur, s. das., S.50 u. f.

— (Aloe.), s. das., S. 63.

— (Arnika«), s. daselbst.

ivec. rechn. Enc. Th. dXXXV. F