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Tinte.
ceau fällt. Man vermische in einem geräumigen Topfevon Gesundhcitsgeschirr 4 Quart guten Weinessig miteben so viel Regenwasser, thue 4 Unzen oder 8 LothFernambukspäne und ^ Loth pulverisirten Alaun hinzu,und lasse Alles, unter öfterem Umrühren mit einem rci-neu Holze, vierundzwanzig Stunden bedeckt stehen. Dendarauf folgenden Tag setze man den Topf auf ein Koh-lcnfeuer, und lasse die Species unter mehrmaligem Um-rühren so lange mäßig kochen, bis ungefähr der dritteTheil der Flüssigkeit verdunstet ist. Dann nimmt manden Topf vom Feuer und läßt es abkühlen. Nachdemer drei bis vier Tage ruhig gestanden, flltrire man dieTinte durch Löschpapier, und hebe sie in einem reinenGlase auf. Sie wird mit der Zeit immer schöner. Dergewöhnliche Zusatz des Arabischen Gummi ist hier weg-gelassen worden, weil er der Tinte nachtheilig ist, und siestets violett macht. Man kann sich hiervon durch fol-genden Versuch leicht überzeugen. Man nehme von deroben angeführten Fcrnambukholzbrühe eine beliebigeQuantität, filtrire sie, und theile sie in zwei Theile; deneinen Theil versetze man mit etwas Gummi, den an-dern aber nicht. Nach einigen Tagen wird man bemer-ken, daß diejenigeHälfte der Tinte, welcher man Gummizugesetzt hat, ihre Durchsichtigkeit verliert, aber keinenBodensatz absetzt, dabei aber im Schreiben violett aus-fällt. Diejenige Hälfte der Tinte aber, zu welcher mankeinen Gummi genommen, wird einen Bodensatz abge-setzt haben. Fiitrirt man sie nun durch Fließpapier, soerscheint sie in einer schönen rothen Farbe, und im Fil-trum bleibt ein schmutziger violetter Satz zurück, wor-aus man ersieht, daß das Gummi nur dazu dient, dieUnreinigkcitcn, welche der Schönheit der Tinte schaden,in der Flüssigkeit der Tinte schwebend zu erhalten, undsie verhindert zu Boden zu fallen, welches nothwendigist, wenn die Tinte schön ausfallen soll. Man hat denZusatz von Gummi blos von der schwarzen Tinte ent-
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