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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tinte(AbrahamBoffische). Tinte (chemische). 157

sympathetische Tinte aus dem eisenfreien Kobalte mitdcstillirtcm Weinessig und Kochsalz bereitete. Der Letz.tere, Brugnatclli, vermehrte 1788 die Anzahl dersympathetischen Tinten mit einigen neueren, z. B. wennman mitBleyweiS undWasser schreibt, diese unsichtbareSchrift der dephlogistisirten Salzsäure aussetzt, so er.scheint die damit geschriebene Schrift roth rc. rc. Dieneueren Versuche mit diesen Tinten berichtigen nur dieälteren, geben aber keine neue Vermehrung derselben.So erhält man eine sympathetische Tinte durchAuflösung von einem Theile Glanzkobalt in drei Thei»len Scheidewasser, durch Verdünnung dieser Auflösungmit vier und zwanzig Theilen Wasser, durch darauf fol-gcndes Filtriren und Zusetzen von einem Theile Sal«miak oder auch nur Kochsalz. Was man nun mit die«ser Tinte schreibt, ist kalt unsichtbar, erwärmt man aberdas Papier, so erscheint die Schrift schön grün; beimErkalten wird sie, durch das Anziehen von Feuchtigkeit,wieder unsichtbar. Erhitzt man sie zu stark, so wird sieschwarz, und bleibt auch so. Hätte man salpetersauresKobaltvxid genommen, so wäre die Schrift durch Er-wärmen roth, und beim eisen- oder nickelfreien Kobalt,vxid blau geworden. S. auch den Art. Brief, Th. 6,S. 659 u. f.

Tinte (Abraham Bossische schwarze), s. oben,S. 121.

— (blaue), blaue Tinten, s. daselbst. S. 124 u. f.

— (chemische), Tinte, die nach gewissen Regeln in derBereitung, sowohl in Hinsicht der Qualität und Quan«tität der Ingredienzien, als auch in der Zusammensetzungderselben gemacht wird, zum Unterschiede der natürlichenund künstlichen Tinten, die der Zufall giebt, oder die,ohne die Wirkungen, welche die Species zu einander ha.ben, zu kennen, gemacht worden sind. Bei einer chemi.schen Tinte wird Alles berücksichtiget, was Nachtheil