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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tintenfaß.

Anwesenden: obJemand ihm Papier undFedcrn zu die-sem Kunststücke reichen könne (um die Aufmerksamkeitder Zuschauer auf das Papier und die Federn ju hef-ten), da dieses nunNiemand konnte, so legte er der her-beigerufenen Person die beiden Schreibmaterialien zurBenutzung vor. Er bat nun dieselbe, etwas auf dasPapier zu schreiben, um die Tinte zu versuchen, welchesgeschah, und nach dem Befragen Pinettis: welcheFarbe die Tinte habe? war die Antwort: die gewöhn-liche schwarze. Pinetti bat nun zu schreiben: daßer dem Schreiber dieser Zeilen hundert Dukaten schulde.Hierauf tauchte die Person wieder ihre Feder in die ge-wöhnlicheOeffnung desTintensasses ein, allein sie wolltekeine Tinte annehmen, welcher Versuch nun mehrereMale mit sechs Stück Federn ohne Erfolg wiederholtwurde. Jetzt ersuchte der Künstler eine neue Feder zunehmen und zu schreiben: daß ihm, dem Künstler, diesePerson hundert Dukaten schuldig sey, und die Federschrieb sogleich, und mit rother Tinte; dann stellte sieauf Verlangen, von neuem eingetaucht, eine blaue, danneine gelbe, und zuletzt eine grüne Schrift dar, und sol-ches, wie man es vorher bestimmt hatte, jedesmal nachabgeändertem Befehle. Eben so nahm auch die Feder,sobald es ein Anwesender verlangte, gar keine Tinte an,und mußte jedesmal fort geworfen werden, wenn manwieder etwas Neues schreiben wollte. Nach Beendigungdes Versuches wurde das Schreibzeug sogleich wiedervon dem Schauplätze entfernt. — Ausschluß desKunststückes. Das Tintenfaß im Schreibzeuge be-stebt aus starkem Bleche (Eisenbleche), ist viereckig undlackirt, auch kann es plattirt seyn. Oben ist die gewöhn-liche Ocffuung zum Eintauchen der Feder, mit einer cy-linderförmigcn Röhre versehen, welche mit Schreib-tinte angeschwärht ist. Diese Röhre reicht nicht bis aufden Boden des Gefäßes, sondern nur etwas über dieHälfte desselben hinab. Der Boden des Tintenfasses ist