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Tirailliren.
Gefechten mit Kompagnie« Kolonnen. Die Elemen-tar - Ausbildung ist hier, wie bei allen andern Zwei-gen des Dienstes, Sache des Korporalschaftsführers.Sobald die Rekruten einige militairische Begriffe er-langt haben, das Gewehr und seinen Gebrauch, dieChargirung und die Signale einigermaßen kennen, alsoschon vier bis sechs Wochen excrcirt haben, wird nebendem Exercieren mit dem Unterrichte im Tirailliren an-gefangen. Es soll hier sehr zweckmäßig seyn, die Re-kruten mit länger dienenden und gewandten Leuten sozu mischen, daß jede Tiralleurrotte aus einem solchenund einem Rekruten bestehe. Der ältere Soldat darfhierbei sprechen, er muß den Rekruten überall zurecht-weisen, ihn auf seine Fehler, so wie auf die Vortheileaufmerksam machen, welche fich ihm darbieten. Der Kor-poralschaftsführer übersteht sämmtliche Rotten, leitetdie ganze Bewegung, und weiset zurecht, wo es nöthigist. Sobald man mit Benutzung des Terrains tirail-lirt, soll es nöthig seyn, zwei Korporalschaftcn einandergegenüber zu stellen, damit die fehlerhafte, wie die rich-tige Benutzung der Terraingegcnstände sogleich ins Augespringt. Die Aufsicht und Leitung bei diesen Uebungender Korporalschaftcn, hat ein Officier der Kompagnie,dem auch die specielle Ausbildung der Mannschaft fürden Tirailleurdienst obliegt. Die Wahl des Officiersist Sache des Kompagniechefs; die obere Aufsicht desganzen Dienstganges, so wie die Uebungen mit der gan-zen Kompagnie, leitet der Kompagniechef oder Haupt-mann selbst. — Der eigentlichen Unterweisung im zer-streueten Gefechte geht die Erlernung der Signale vor-her; haben die Mannschaften diese kennen und verstehengelirnt, so geht man dazu über, sie die Bewegungen undFormationen der Tirailleurs im ebenen Terrain, wiesie beim Exercieren vorkommen, machen zu lassen. Aufdiese Weise lernen sie die Signale und Kommandosausführen, und werden mit den Fundamenten vertraut,