Tirailliren. 183
Ganze" wird nur auf Befehl des höhcrn Befehlsha-bers oder des Dvrgesctzten gegeben, der die Felddienst-übung leitet. Die untergeordneten Befehlshaber dürfenzur Vermeidung von Mißverständnissen nur in demFalleSignale geben lassen, wenn sie dctachirt, mit andernAbtheilungen außer Verbindung, oder die Verhältnissevon der Art sind, daß nur durch die Signale wesentli-chen Nachtheilen vorgebeugt werden kann, z. D. bei derNacht, bei plötzlichen Angriffen von Kavallerie rc. rc.Ueberhaupt steht aber fest, daß da, wo die menschlicheStimme hinreicht, oder wo eine mündliche Bestellungohne Nachtheil gemacht werden kann, kein Signal ge-geben wird, und nur das Exercier-Tirailliren ist hiervonausgenommen. Erstlich werden dadurch Mißverständ-nisse aller Art vermieden; zweitens sind die Leute, be-sonders aber die Führer der Sektionen rc., dann vielaufmerksamer auf den Gang des Manövers und aufden Befchlsbaber, der auf diese Weise oft durch einenWink, durch ein Wort, Bewegungen wird ausführenkönnen, die durch Signale gar nicht zu bewirken sind,wie z. B. thcilweises Vor- oder Zurücknehmen, theil-wcises Seitwärtsschieben einer Abtheilung rc.; drittenswird dadurch vermieden, daß die Gegner zugleich auf-merksam gemacht werden, mithin an sich schon aufmerk-samer seyn müssen, da für beide Theile eine Uebung be-absichtiget wird. Ist eine Kompagnie hierauf geübt, sowird sie eine ganze Tirailleur. Uebung machen können,ohne daß ein Signal nöthig ist. Ein sehr zweckmäßigesMittel soll die Anwendung der Jagdpfcifen seyn, dieAufmerksamkeit der Leute auf die Führer, und dieser aufdenBefchlshaber zu leiten, welche dieOfficiere derHan-novcrschen leichten Infanterie führen, und die auch schonbei der Preußischen Armee mit Nutzen angewendet wor-den sind. Das Beginnen des Feuers, wenn es bei denUebungen nicht etwa in einem bestimmten Momente be-ginnen soll, das Antreten des Rückzuges, das Aufgc