Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tirailliren.

mäßig an, zielt, und schießt, ohne gerade sehr lange imAnschlage zu liegen. Sein Secundant geht hicrnächstrasch bei ihm vorbei, wartet aber, bis jener wieder gela-den hat. Im Retiriren geht der, welcher geschossen hat,rasch bei dem Andern vorbei. Wird mit rechts- oderlinksum gezogen, so gewinnt der, welcher geschossenhat, mit einigen raschen Schritten die innere Seite, in-dem er im erstem Falle rechts, im zweiten links bei sei-nem Sekundanten vorbeigeht, der nun die Stelle imersten Gliede einnimmt. Wird eine im Feuer befindlicheLinie abgelöset oder verstärkt, so nimmt die neue Linie,sobald es angeht, das Feuer auf. Auf das Signal„Kolonne formirt!" sammelt sich im Trabe dieFeuerlinie hinter den Soutiens, und bildet mit densel-ben kleine Massen; eben so bei Kompagnie-Kolonnen.War die ganze Kompagnie aufgelöset, so sammelt siesich um den Kompagniechef; das äußere Glied fälltdas Gewehr, die Hintern Glieder machen fertig, undwarten mit dem Feuern auf den wirklichen Angriff derKavallerie. Das Signal zum Schultervornehmen istnur bei den Jägern und Schützen üblich, bei der Linien-Infanterie aber nicht. — Wenn bei einer Kolonnenat-tacke die Tirailleurs in die Intervallen genommen wer-den, so verwendet man dazu den ersten und vierten Ti-railleurzug. Sind auf diese Weise zwei Züge ganz auf-gelöset, so sammeln sie sich, wenn sie zurückgenommenwerden, als Züge hinter der Kolonne, und treten alsdrittes Glied ein, wenn deployirt wird. Wenn aberschon vorher die Züge des dritten Gliedes formirt undhieraus Tirailleurs in den Intervallen ausgelöset wa-ren, so sammeln sie sich gleichfalls in Zügen hinter derKolonne, treten aber beim Deployiren nicht als drittesGlied ein. Ist das Bataillon in der Angriffs-Kolonne,und es wird „Schwärmen!" geblasen, so löset sichsogleich vor der Front der zweite und dritte Tirailleur-zug auf, und die beiden andern folgen als Souticn.