220 Tisch (dreibeiniger). Tisch (Frei-).
Tisch (dreibeiniqer), dreifüßiger Tisch, s. oben,S. 203 und 207.
— (dreifüßiger), s. daselbst.
— (Druck-), in den Kattunfabriken oder Mann-fakturen, s. unter Kattun, Th. 36, S.95, und diedazu gehörige Figur 1996. Einen gleichen Tisch habenauch die Tapetenfabriken, worauf der Tapetendruck ver-mittelst der Formen geschieht; s. unter Tapete undTapetenfabrik. Th. 180, S. 117 u. f.
— (Eß.), s. Tisch (Speise-).
— (cinfüßiger), s. Tisch (Säulen-).
— (Feld-), s. oben, S. 203.
— (Florentinischcr), Florentinische Tische, Ti-sche, deren Platten aus dem schönstenMarmor, Serpen-tin, Porphyr, Jaspis, Calcedon, Lapis Lazuli und an-dern wcrthvollen Steinen bestehen, und die eineFassungvon Goldbronze haben; auch das Untergestell hat man-cherlei Verzierungen von Bronze rc. Diese Tische ha-ben ihren Namen von Florenz erhalten, weil der besteMarmor im Gebiete von Florenz gebrochen, und zuSäulen, Tischplatten, Basen rc. verarbeitet wird. DieFlorentiner legten sich nicht bloß auf die Verfertigungvon dergleichen Tischplatten, sondern auch von ganzenTischen mit dem Untergestelle, und brachten sie überallhin in den Handel. Nicht blos von Marmor, sondernauch von den oben genannten Steinen wurden von ih-nen Tischplatten verfertiget, und da sie geschmackvollverziert und ausgelegt waren, so erhielten sie einen gro-ßen Beifall, und die schönsten und reichsten Tische anwerthvollcn Steinen, Vergoldungen rc. wurden zu ho-hen Preisen (20 bis 30,000 Gulden) abgesetzt, undzieren noch die Staatszimmer in den Schlössern, Pallä-sten re. der Großen. S. auch den Artikel Prunktischoder Tisch (Prunk-), weiter unten.
— (Formen-), s. Tisch der Lichtzieher.
— (Frei-), ein Gedeck, welches Jemand an irgend ei-