Tisch (Krimpen-). Tisch (Maschinen-). 223
Tisch (Krimpen-), s. oben, S. 211.
— (Küchen«), s. daselbst, S. 210.
— (lackirter), ein Tisch von Papiermache rc., deriackirt oder mit einem Lacke überzogen worden. Der-gleichen Tische waren zu Ende des verwichcncn und zuAnfange dieses Jahrhunderts Mode, und kommen auchnoch in Prunkzimmern, wegen der schönen Gemälde rc.auf der Platte vor; sie sind nur von den polirten höl-zernen Tischen verdrängt worden, die setzt, als die mo-dernsten Tische, ihren Rang oder ihre Stelle einnehmen.S. auch oben, unter Tisch.
— (Laden-), s. daselbst, S. 209.
— (Lege-) oder Leggetisch, s. Leggebank, Th. 67,S. 784.
— (Leggc-), s. den vorhergehenden Artikel.
— (Leuchter-), s. oben, S. 211.
—, der Lichtzieher oder Lichtgießer, der Hacke-tisch und der Formentisch, s. unter Licht, Th. 78,S. 36, und S. 93; der Tisch zum Rollen derWachskerzen in den Wachslichtcrfabriken, da-selbst, S. 179. Mehrere dergleichen Werktische dieserGewerbetreibenden findet man noch in dem genanntenTheile in Kupfer abgebildet, wobei die Verrichtungendarauf im Texte angeführt worden.
— (Marmor-)» s. oben, S. 200, 203, 207 und 220.
— (Maschinen-), Considenztafel, in FürstlichenSchlössern, ein Tisch oder eine Tafel, welche zum Spei-sen geordnet, mit den aufgesetzten Gerichten versehen ist,und mittelst einer Maschine aus einem untern Zimmerin das darüber befindliche Gemach, worin der Fürst mitGästen, welche nicht von der Bedienung oder den Be-dienten gesehen werden sollen, geheim zu speisen wünscht,herausgetrieben wird, also mittelst einer Versenkung,worauf der Lisch zu stehen kommt. Mau fand dcrglei-chen Tafeln oder Tische in Anwendung auf den Schlös-fern in Berlin, Dresden rc., besonders zu Anfange des