Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischbier.

der, s. die Art. Schuh, Th. 148, S. 660 u. f., undSchneider, Th. 147, S. 398. Der Zuschneidetischder Schuhmacher ist eigentlich ein großes »nd breitesBrett, welches auf einen Tisch gelegt wird, und woraufdas Leder zu -den Schuhen und Stiefeln zugeschnittenwird, weil das Messer beim Zuschneiden leicht.einreißt,das heißt, in das Hol; fährt, wodurch der Tisch leidenwürbe. Bei den Schneidern oder Klcidcrmachern ist esein großer breiter hölzerner Tisch, um das Tuch zumZuschneiden der Mannsröcke: Fracks und Oberröcke,Mantel von verschiedener Form, wozu auch die Spa.nier, Carbonari und Paletots gehören. Beinkleider,Westen rc., darauf auszubreiten, und mit der Schcerenach dem Maaße denZuschnitt zu machen. S. auch denArt. Zuschneiden.

Tischbier, Covcnt oder Cofcnt, eine Art schwächerenoder geringere» Bieres, dessen man sich über Tische oderwährend der Mahlzeit bedient. Der Name Coventfindet nicht eine gleiche Anwendung auf eine und dieselbeArt des Bieres; denn in einer Gegend Deutschlandsversteht man darunter ein gutes Halbbier, welchesman über Tische beim Essen trinkt, in einer andern istes ein schlechtes dünnes Bier, welches nur arme Leutetrinken. Das eigentliche Tischbier ist ein selbst abgezo-genes Bier, ein Bier, welches man sich als Ganzbiervon dem Brauer kommen läßt, und selbst so viel Was-ser, alsMischung, hinzugießt, als man nöthig findet, umes als ein gutes Tischbier auf Bouteillcn zu füllen undüber Tische zu trinken. Es war ehemals sehr beimMittelstände, dem Gewerbetreibenden Stande, im Ge-brauche, da die Vornehmen und Reichen Wein überTische trinken, dieser aber zu kostbar für den schlichtenBürger war, daher begnügte er sich mit einem GlaseBier. Diese Mode ist jetzt, besonders in großen Städ-ten, durch die vielen fremden und auch verschiedenen in-ländisch gebraueten Biere, die Eingang bei Tische gefunden