Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

Schweifsägc, mit einer sehr schmalen Klinge, ist mitzwei sich herumdrehenden Zapfen (Griffen, Hörnern)versehen, womit dem Blatte der gehörige Grad der Nei-gung gegeben wird, das Holz nach einem erforderlichenBogen oder Winkel zu schneiden. Der Steg hält diebeiden Arme auseinander. Die Schnur mit dem Spannerzieht die beiden Sägcarme zusammen, weiches man dieKlinge spannen nennt. Mit dem Racket, einer be-sondern Säge, die man nur zuweilen braucht, werdendie bogenförmigen Stücke aufgespaltet. Man gebrauchtdie Handsäge, den Fuchsschwanz, dessen Klinge,gegen die Hand zu, an Breite zunimmt, und der nureinen Griff statt des Gestelles hat, zu den Arbeiten, woeine mit einem Gestelle versehene Säge nicht durchge-hen würde. Der kleinere Fuchsschwanz ist von derHandsäge darin verschieden, daß seine Klinge schmalerist. Das Schneidemesser hat eine kurze und scharfeKlinge, mit welcher solche Stellen ausgeschnitten wer-den, die man belegen will. Die Grathsäge ist eineArt Falzhobel, dessen Zunge ein Stück einer Säge ist,das in den Schaft befestiget wird, und welches manlängs einer hölzernen Leiste zieht, sehr breite Stückenach der Schnur platt zu sägen. Die Schließsägeist eine gewöhnliche Mittelsäge, um Dinge nach derGehrung schräg zu schneiden. Alle Sägeblätter lassensich nach der Absicht des Schnittes schief genug stellen,wenn man die beiden Griffe umdreht, woran die Endendes Blattes eingeniethet sind. Man probirt die Säge-blätter, indem man ihre beiden Enden gegen einanderbiegt, und sie ohne Bruch in ihre erste Linie zurücksprin-gen. Man schont eine Säge, wenn man das Stricknach dem Gebrauche nachläßt, damit das steifgespannteBlatt nachläßt. S. auch den Art. Säge, Th. 130,S. 446 u. f. — 4) Von den Hobeln (s. Th. 24,S. 22 u. f.) gebraucht der Tischler den Scharfho-bel, Schärshobel, Schrubbhobel oderSchrub-