Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

giebt dem Platanenholze eine goldgelbe Farbe; die Fa.fern und Adern wurden orangeroth. Biriibaumholj,welches man statt des Platanus nahm, wurde grün ge.färbt; Buchenholz schwarzgclb. Auf diese Weise kannman verschiedene Farben bekommen, wenn man nur ver-schiedene Hölzer in eine und dieselbe färbende Substanzhineinlegt. Der Terpentingeist vermehrt die Dichtigkeitdes Holzes, und giebt ihm die Fähigkeit, eine schönePolitur anzunehmen. Die Versuche mit dem Alkoholhatten keinen so glücklichen Erfolg; denn man bekamnur einen schwachen Extrakt, der zum Färben nicht sehrdienlich war. Wenn man im Augenblicke des Aufko-chens im AlkoholWachs hinzuthut, so nimmt das Holzkeine Farbe an, selbst nicht die Oucradern des sonst sehrporösen weißen Holzes. Eine Alaunauflösung dringtvollständig in das darin digerirende Holz. Die Salz-auflösungen heben das Weiße einer jeden Holzart.Holz, welches sehr lange im Wasser liegt, wird schwarz,und sieht aus, als wenn es verbrannt wäre. Es nimmtan Härte und Dichtigkeit zu, welches eine Wirkung derim Wasser enthaltenen Schwefelsäure seyn soll, und hatzum Schwarzbeizen der Hölzer Veranlassung gegeben.Reibt man sie nachher mit Terpentinspiritus, so neh.mcn sie eine schöne Politur an. Schwefelsaures Kalimit metallischen Auflösungen giebt eine gute schwarzeBeize; gesprenkelte Hölzer, und besonders der Plata.nus, die Buche und der Birnbaum, nehmen darin dieschönsten Schattirungen an. Nimmt man dabei zurarsenikalischen Schwefelsäure noch zwei Theile von un-gelöschtem Kalke, so wird das Holz sehr hart, es nimmteine schöne Politur an, und ist dem Wurmstiche nichtausgesetzt. — Acht Theile Eisenfeile und zweiunddreißigTheile eines geschwächten Scheidewaffers geben einegelblichbraune, zum Beizen des Holzes sehr dienlicheAuflösung. Beim ersten Legen in diese Beize wird daSEichenholz schon ganz schwarz. Acht Theile Fernam-