Titan.
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gierung gebührte, so überließ er sie doch auf die Bitteseiner Mutter dem jüngsten, dem Saturn, mit derBe-dingung, daß er alle seine männlichen Erben, die ihm ge-boren werden sollten, umbringen lassen müsse, damit dieRegierung und Herrschaft des Himmels wieder an dieälteste Linie zurückfiele. Da er aber erfuhr, daß durchdie List der Nhea drei Söhne vom Saturn am Le-ben geblieben wären, und an einem geheimen Orte erzo-gen würden, so bekriegte er mit seinen Söhnen seinenBruder, besiegte ihn, nahm ihn mit seiner Gemahlin undden übrigen Kindern gefangen, und hielt sie so lange imGefängniß, bis Jupiter das männliche Alter erreichthatte. Diesem, der in Crcta erzogen wurde, gelang es,seinen Batcr nebst der ganzen Familie durch einen Aus-stand zu befreien. Mit einem ansehnlichen Heere Cre-tcnscr zog er nun gegen den Titan, überwand dessenHeer, stürzte ihn vom Throne, und setzte seinen BatcrSaturn wieder darauf. Späterhin begann der Ti-tanenkrieg, in welchem Jupiter siegte, und dieTitanen, in den Orkus hinabstürzte. Diese Titanenwaren dieSöhne des Uranos und der Gäa. Hesio.dus, und die meisten Mythographen setzen ihre Anzahlauf sechs: Coeus. Krios, Hyperion, Japctus,Oceanus, und Kronos oder Saturn; man fügtenun noch denPhorcys, als den siebenten, hinzu. BonTöchtern findet man fünf angeführt: Rheo, The-mis, Mnemosine, Phoebae, und Thetis. Spä-tereMythographen zählen achtzehnTitanen als Söhnedes Uranos; hier vermuthet man, daß sie Einige vonden Cyklopen und Centimanen, die auch Söhne desUranos waren, hinzu rechnen. Auch die Kinder derTitanen belegt man mit diesem Namen; so wird auchHelios, der Sohn Hyperions, Titan genannt.Nach einigen Angaben sollen Mehrere der Titanen nütz-liche Erfindungen gemacht haben, und man zählt sie zu