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Titan.
versteckt blättrig. Es springt unbestimmt eckig, nicht son-derlich scharfkantig: die morgenrothen Stellen sind durch,scheinend, sonst ist es undurchsichtig. Die abgesondertenStücke sind dickschalig. Es giebt einen grauen, insStrohgelbe übergehenden Strich; ist spröde, halbhart,und hat ein specifisches Gewicht von 4,240. Die Ana-lyse zeigte, daß dieses Erz Titanoxid mit einer schwachenSpur von Eisenoxid sey. — Klaproth trennt mitHauy den Anatas oder Oisanit von dem Oxide,welcher in Ansehung der Grundmischung säst ganz mitdem Rutil übereinkommt, von dem es sich jedoch in seineräußern Gestalt bedeutend entfernt, und zur Klasse derOxide gerechnet werden muß. Nach den genannten Ehe»mikern ist es krystallisirt angetroffen worden, und dieKrystalle sind lang ausgezogeneOctaedern, deren Grund-fläche ein Quadrat ist, und wo die Neigung der beidenPyramiden 137 Grad beträgt. Die Endspitzen sind zu«weilen vollständig, zuweilen abgestumpft. Die Farbe istgewöhnlich stahlgrau, in einigen Richtungen geht sie aberin das Bräunlichschwarze, zuweilen in das Jndigoblaueüber. Die «Seitenflächen der Krystalle sind überzwerchgestreift; sie sind stark glänzend, von Glasglauz; ihrBruch ist blättrig. Gewöhnlich sind sie undurchsichtig.Sie sind hart, leicht zersprengbar; ihr specifisches Ge-wicht beträgt 3, 8571. Das chemische Verhältniß fandDauquelin zwischen dem Oisanit und Rutil fast ganzübereinstimmend; der einzige Unterschied, weichen er zwi-schen beiden fand, war der, daß der Rutil einen kleinenAntheil Eisen- und Manganesoxid enthält.
2) Der Rutil oder Titanschörl, auch rotherSchörl genannt, findet sich auf Gängen der Urgebirgeund im Sande der Flüsse, z. B. im Pinzgau, im Rau-ris, und bei Fusch in Salzburg, an der Lisenzer Alpe,und bei Psitsch in Tyrol, auf der Saualpe in Kärnthen,am St. Gotthard und Simplon in der Schweiz, imChamounichal in Savoyen, bei Rosenau in Ungarn,tvec. techn. Enc. Th. 6I-XXXV. U