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Titan.
3) Der Titanit ist eine Verbindung der Kieselerdeund Kalkerde mit dem Titanoxide. Er besteht aus klei-nen, von 2, Linie bis zu ; Zoll großen, röthlich-, grau-lich-, und schwärzlichbraunen, sehr verschobenen viersei-tigen Säulen, deren Seitenflächen abwechselnd unterWinkeln von 135 und 45 Graden zusammenstoßen, aubeiden Enden scharf zugeschärft, und die Zuschärfungs-flächen auf die stumpfen Seitenkantcn aufgesetzt sind. DieOberstäche ist glatt und glänzend; der Qucrbruch fastmatt, der Längenbruch aber von mäßigem Glänze. Inden kleinsten Krystallen ist dieses Fossil durchscheinend,außerdem aber nur an den Kanten durchscheinend, auchganz undurchsichtig. Die Krystalle sind spröde, leicht zer-brechlich , aber beim Feinrciben ziemlich hart, und gebenein weißlich graues Pulver. Das specifische Gewicht deSTitanits beträgt 3, 510. Die Salzsäure löset bei wie-derholtem Digeriren ^ davon auf. Aus dieser Auflösungfällt man mit Ammonium eine gelbe, klebrige Substanz.Vor dem Löthrohre und im Thontiegel ist er unschmelz-bar; im Kohlentiegel schmilzt er dagegen zu einer un-durchsichtigen, porösen, schwarzen Schlackt. Man sin-det ihn in der Gegend von Passau, auch wohl, obgleichselten, in dem benachbarten Jnnviertel, ferner bei Aren-dal in Norwegen. Klaproth fand in diesem Fos-sile:
33 Titanoxid,
35 Kieselerde,
32 Kalkerde,
— Manganes, eine Spur.
4) Das von Hauy Sphcn, Lphone, genannteFossil gehört in Hinsicht seiner Grundmischung auchhierher. Dasselbe kommt auf dem St. Gotthard in ge-schobenen Prismen vor, welche divdrische Endspitzen, diedurch verschiedene Facetten modificirt sind, haben. Bei