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Titan.
falls in Gestalt kleiner runder Körner vor. Seine Farbeist eisenschwarz, ins Braune übergehend; er ist glänzend,hat einen muschligen Bruch, ist hart, leicht zerspreng-bar, schwer, und wird nicht vom Magnete gezogen. Erenthält nach Klaproth:
30 Titanoxid,
70 oxidulirtes Eisen.
Lampadius will auch darin Uranoxid gefunden haben.
8) Eine Verbindung des Titans mit Eisenbietet unS das von Lowitz untersuchte Fossil aus demUralgebirge dar. Dasselbe enthält im Hundert:
63 Titanoxid,
47 Eisenoxid.
100 .
Mit Chromsäure verbunden fand Eckrberg das Titanbei Westrafernbo. Der Untersuchung von Dauque-lin zufolge ist der Chromgehalt äußerst unbedeutend.Klaproth fand darin gar keine Spur des Chroms.Da das oxidirte Titan in dem Zustande, in welchem esals reines Titanoxid in der Natur vorkommt, der Auf-lösung in Säuren widersteht, so muß man es vorherdurch Schmelzen mit Kali oder Natron auflöslichcr ma-chen. Zu dem Ende wird rothes Titanerz fein zerrieben,mit der sechsfachen Menge von kohlensaurem Kali ge-mischt, im Tiegel in Fluß gebracht, und ausgegvsscn.Die perlgraue Masse wird zerrieben und in heißem Was-ser aufgeweicht; hier scheidet sich nun dasTitanoxid alsei« weißer Niederschlag ab, wobei es sich zugleich einenTheil Kali aneignet. Auf demFiltrum gesammelt, aus-gelaugt, und in gelinder Wärme getrocknet, ist es nunin Säuren auflöslich. Enthält das Titanerz Eisen, sobleibt beim Aufweichen der geschmolzenen Masse, dasEisenoxid zugleich mit dem Titanoxid als ein lockeres