Tod.
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doch immer sehr fremd und widerwärtig, so oft sie vonEinigen gewagt worden. Nicht deine brüllendeTode schrecken mich in der Schlacht (Klopft.).Alle Tode der Kinder Adams zu sehen (ebendcrs.). Luther macht ihn Tode: Ich wollte eherzehn Töde leiden. Es soll, nach Adelung, vondem im Hochdeutschen veralteten Zeitwort« toen, to-ben, sterben, herkommen, welches noch im Nicdersächsi»scheu und in allen damit verwandten Sprachen gang-bar ist.
Der Tod ist die Auflösung des physischen Scynsbei jedem thierischen Geschöpfe, nachdem der Lebensgeist,beim Menschen die Seele, daraus entwichen ist; er istdann das Erlöschen der thierischen Wärme, nebst derdamit innigst verbundenen Erregbarkeit, welche dem Wil-len nicht mehr gehorcht, und diesen zur Einstellung al-ler Lcbensverrichtungen zwingt, womit das Wirken fürdiese Welt aufhört. Da aber außer den eigenthümlichenUrsachen der Erregung, noch andere beihülflichc Ursachen,gleichsam zur Unterstützung der eigenthümlichen, erfor-dert werden, wie sich der Hofrath Herr vr. Nudowin seinem „Versuche einer Theorie des Schlafes,"S. 271 darüber vernehmen läßt, so müssen, nach ihm,auch die Ursachen des Todes von zweierlei Art seyn:nämlich die unmittelbar auf das Empfindungssystemwirken, und die Erregung der Wirkung desselben zerstö-ren, oder die diese nämliche Wirkung nicht gerade zu,sondern mittelbar dadurch hervorbringen, daß sie dieWerkzeuge und Verrichtungen, die zu der Erregung undWirkung des Empfindungssystemcs nothwendig sind, ver-nichten. Zu der ersteren Art sollen vornämlich alle dieverschiedenen Ursachen des Schlafes zu rechnen seyn,die in einem höhern und stärker« Grade wirken, als dieKälte, ferner solche Leidenschaften, welche die Beweg-lichkeit der MuSkelfiebern vermindern; dann Gifte undalle Ursachen, die irgend eine außerordentlich heftige Er-<vec. techn. Enc. Th. HXXXV. C c