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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod

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Lebenswerkzeuge betäubt und gänzlich unterdrückt, undalle zur Erhaltung und Fortdauer schlechterdings erfor-derlichen Geschäfte dadurch aufgehoben. — Der natür-liche Tod zeichnet sich aber von dem übernatürli-chen und gewaltsame» Tode noch besonders dadurchaus, daß alle Kräfte immer mehr und mehr abnehmen,alle Eindrücke im Gehirne verschwinden, und das Gedächt-niß schwach wird; der Schlaf nimmt immer mehr zu,der Puls- und Herzschlag wird schwächer, die thierischeWärme nimmt ab, das Athmen wird langsamer, und dieKräfte mangeln zuletzt gänzlich. Alle diese Zufälle neh-men immer mehr zu, indem entweder eine Krankheithinzu kommt, oder die durch Alter entstandene Erstar-rung eintritt, indem das schwache und minder reizbareHerz der Last des Widerstandes zuletzt unterliegt. DerPuls, der sonst nur bisweilen ausblieb, bleibt nunmehrgänzlich aus, und kommt nie wieder Der Mensch lebtzwar lange, er erreicht aber selten jenes hohe Alter, dassich über ein Jahrhundert erstreckt. Die Kennzeichen,des Todes sind theils nicht alle von gleicher Zuver-läffigkeit, theils überhaupt noch ungewiß. Kälte, PulS-losigkeit, merkliches Stillstehen des Athems und allerBewegungen, blasse Todtenfarbe, Tvdtenflecken, erlösche-ner Glanz der Augen, Steifigkeit der Glieder rc. sindnach den gewissenhafteste» Zeugnissen der Aerzte auchöfters die begleitenden Zufälle des Scheintodes, ei-nes mittleren Zustandes zwischen Tod und Leben. Auchselbst die angehende Fäulniß ist ebenso wenig, als diestarre Sinnlosigkeit ein gewisses und untrüglichesMerkmal und Zeichen des Todes. Beide befallen auchbisweilen noch lebendige Körper, wie z. B. der Starr,krampf. So ward der Doktor P., als er in seinerJugend zu Ingolstadt die Arzneywissenschaft studirte, da-selbst gefährlich krank, und es erfolgte bei ihm jenerUebergang in starre Sinnlosigkeit, die man für ein ge-wisses Zeichen des Todes zu halten pflegt; er wurdenun als ein Todter behandelt, entkleidet, gewaschen, undaus ein Brett gelegt. Was aber seinen Zustand schreck-lich machte, war, daß er Alles selbst mit ansehen mußte.Er sah, hörte, und suhlte, aber lein Körper war starrund wie todt. Er hörte die Klagen seiner Freunde und

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