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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

ganzen Hauses, und vorzüglich dcsLancisiuö, bchauptet, daß dieselbe noch lebe, und zwar bloß aus dem Grunde,weil er seinen eigenen Puls für den Puls des Todtenhielt. Nicht bloß aus der Gegenwart des Pulses fol-gerte man das Daseyn des Kreislaufes; es wurden so-gar die Blutgefäße künstlich geöffnet, um zu sehen, obsich das Blut noch in denselben bewege. Oeffnete maneine Vene, so konnte nun das Blut nicht ausfließcn,und der Mensch bisweilen wirklich todt, oder nur todt-scheinend seyn, weil im todten Körper die Denen vomBlute strotzen, und das Blut nur in den seltensten Fäl-len nach dem Tode in den Gefäßen gerinnt; dieses kannhier also nicht entscheiden. Aus dieser Ursache hat manden Borschlag gethan, eine Arterie zu öffnen; denn diesewären beim Todten blutleer, und es könne dann keinBlut ausfließen. Allein vonHaller, Frank und an-dcreAerzte haben gezeigt, daß in vielen Fällen auch nochBlut in den Arterien gefunden worden, wenn schon derMensch wirklich todt war. Es wird hier indessen vonmehreren Aerzten bemerkt, daß man nach solchen Oeff-nungcn der Blutgefäße, wenn auch nur wenig Blut aus-fließe, und man auch den Menschen für todt halte, des-sen ungeachtet doch das Blutgefäß gehörig verbindenmüsse. Hymli führt bei dieser Gelegenheit eine Ge-schichte an, wo man einen ähnlichen Versuch machte,aber die für todt gehaltene Person kam des Nachts wie-der zu sich, und da man auf den von ihr gemachten Lärmnicht achtete, so fand man sie am andern Morgen inihrem Blute beinahe schwimmend und todt. Creve er-innert sich eines ziemlich ähnlichen Falles. Ein Herrritt an einem etwas heißen Tage noch vor Tische spa-zieren, und auf dem Wege fiel derselbe für todt vomPferde; sein Bediente legte ihn auf die Seite und riefum Beistand; ein junger Kandidat der Medizin kamdazu, öffnete ihm mit einem Federmesser eine Vene, ob-gleich nicht die mindeste Anzeige von einem Blutschlag-Oec. techn. Lnc. Th. 6I-XXXV. L e