Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

nicht selten vor Kälte erfrorene und völlig erstarrteMcn-schen, wo gewiß ein beträchtlicher Verlust von thierischerWärmevorhandcn ist, Wiederaufleben, selbst noch, wennsie eine geraume Zeit in kaltem Wasser gelegen hatten.Ja, man findet Menschen, die zu Zeiten am ganzenKörper eine Eiskälte haben, wenn man sie berührt oderanfaßt, und sie befinden sich gesund und wohl. Nachdiesen Erfahrungen muß man den Verlust der thieri-schen Wärme als ein zweideutiges Kennzeichen anerken-nen. Ja selbst die Gegenwart der thierischen Wärmebeweiset noch keinesweges, daß der Mensch bloß demScheine nach todt sey; es kann daher die thierischeWärme in einem beträchtlichen Grade vorhanden, undder Mensch doch wirklich todt seyn. Personen, welcheam Schlagflusse sterben, behalten oft noch lange nachherdie natürliche Wärme. Creve hat dieses selbst an Per-sonen, welche an den verschiedensten Krankheiten star-den, wahrgenommen, wo sich noch nach achtundvicrzigStunden des Hintritts an verschiedenen Körpcrstelienein ansehnlicher Grad vonWärme zeigte.—Die Steif-heit und Unbiegsamkeit der Glieder ist in Ab-ficht der Zweideutigkeit von dem vorigen Kennzeichenwenig unterschieden; denn die Beweise, die einige Aerztehier für dieses Kennzeichen anführen, sind sehr schwan-kend; denn wenn man die Steifheit auch an vielenTod-ten beobachtet haben will, auch die Krankenwärterinneneilen, daß bald nach dem Verscheiden das Leichengcwandangelegt werde, damit die Unbiegsamkeit der Glieder die-ses nicht erschwere, so ist es doch nur in einzelnen Fäl-len als sicher anzunehmen; aber es giebt gewiß eben soviele Fälle, wo die Glieder noch eben so biegsam sind,als sie im Leben waren. Wie viel hängt nicht von derTemperatur, und selbst von der Natur der Krankheitab. Man wird daher bei Todten, welche an faulichtcnKrankheiten starben, oder welche vom Blitze gelobtetwurden, und die sich eineZeit lang in einer warmen At-