Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

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Galle, der Harn, in den Blutgefäßen, als ein widerna-türliches Reizmittel anzusehen. Deswegen nennt derPhysiolog nur diejenigen Mittel natürliche Reiz-mittel, welche die Natur zur Erregung einer bestimm-ten selbstständigen Bewegung jedem Organe gab. Un-ter die widernatürlichen gehören alle diejenigen Mit-tel, welche die Natur nicht zur selbstständigen natürlichenBewegung der Organe bestimmte. Die Menge der wi-dernatürlichen Reizmittel der Reizbarkeit ist ansehnlich,und eben so verschieden sind sie auch unter sich. Manmuß diese aber unter einem zweifachen Gesichtspunktebetrachten, wenn man eine genaue Kenntniß von ihnenerhalten will, wohin auch die Art ihres Wirkens, unddie Kraft, mit welcher sie wirken, gehört. — Betrachtetman die Art, wie die widernatürlichen Reizmittel wir-ken, so theilt man sie in äußere, und in innere; diese ma-chen nämlich den Eindruck zur Erregbarkeit des Reizesvon außen, jene von innen. Kommt z. B. von außenauf dit Muskclsubstanz ein Tropfen verdorbenen schwar-zen Blutes, so erregt er die Reizbarkeit, und dieses Reiz-mittel ist ein äußeres, tritt aber durch die Arterien einverdorbenes schwarzes Blut zur Muskelfieber, so ist die-ses ein inneres. Der Kraft nach, welcher gemäß dieReizmittel ihre Eindrücke machen, unterscheidet man siein physische und pathologische. Unter diese gehö-ren nun mehrere, die man in mechanische und chemi-sch e theilt. Unter die mechanischen gehören diejenigen,deren Kräfte den Gesetzen der Mechanik gehorchen. Soz. B. alle, welche durch Ausdehnung, Reibung, durchmechanische Trennung oder Quetschung der Muskelsie-bern die Reizbarkeit erregen. Die reizenden Kräfte derchemischen beruhen auf den übrigen Gesetzen der Natur-lehre, vorzüglich der Chemie. Man setzt daher unterdiese Klasse verschiede»« Gattungen, als Feuer, kausti-sche Substanzen, Säuren, Luft, die Elektricität und derMetallreiz; so sind die Jpekakuana, der Brechweinstein,