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Tod.
niß bekannt ist, und den Körper förmlich auflöset. DieAffinität, ihrer vorhergehenden Kräfte beraubt, ist zuschwach, um die vielartigen Elemente zu einem Ganzen,und bei der Abwesenheit des Bildungstriebes, die Or.ganifation in ihrerForm zu erhalten. Es geht nun dieseAuflösung vor sich, und keine Zweideutigkeit über dasDasey» des wahren Todes hat nun noch Statt, undkeine Rückkehr ins Leben oder Wiederbelebung in die«ser Gestalt ist jetzt noch möglich. Schon die ältestenAerzte hielten die Fäulniß für das untrüglichste und ge-wiffeste Kennzeichen des wahren Todes. Viele derNeue-ren, unbekannt mit einem, in Rücksicht der Gewißheitund Zuverlässigkeit völlig gleichen Kennzeichen, stimmenmit diesen überein, und halten solche für das einzige undsicherste Todeszeichen. Wenn nun auch die Fäulniß,dieser die menschliche, animalische und vegetabilischeMa-schine zerstörende Prozeß, ein unläugbareS und gewissesZeichen des wahren Todes ist, so sind doch die Merk-male, welche uns den Anfang desselben andeuten sollen,oft sehr zweideutig, wie überhaupt die Bestimmung dernoch nicht ganz offenbaren Fäulniß schon in andern Fäl-len sehr beschwerlich ist, und die Unvollkommenheit un-serer Sinne beweiset. Es geht daher meistens eine ge-raume Zeit vorüber, bis dieser Prozeß seine Fortschrittegemacht, und die Merkmale der offenbaren Fäulniß er-scheinen können. Die Zeit ist also, in so fern man bloßdie Fäulniß als das einzige gewisse Kennzeichen des wah-ren Todes annimmt, der kompetente Richter über Lebenund Tod. Ist nun auch die Fäulniß eines der sicherstenZeichen des wahren Todes, so kann man mit eben demRechte behaupten, daß, da ihre Merkmale so zweideu-tig sind, bisweilen auch die Gegenwart der Fäulniß fälsch-lich angenommen werden kann. Dieses Kennzeichen istdaher nicht immer frei von Zweideutigkeit. Unter dieseMerkmale der Fäulniß gehören folgende: nämlich Lei-chcngcruch und eine fleckige ins Braune oder Bläuliche