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Tod.
Aufgedunsenhcit des Körpers, die weiche undbreiartige Konsistenz der übrigen muskulösen Theile bei-nahe den wenigsten Zweideutigkeiten unterworfen. Daaber der Grund dieser Aufgedunsenheit und dieser wei-chen breiartigen Konsistenz, ja selbst die Art derselben,noch nicht gehörig bestimmt worden, so ist es leicht mög-lich , daß man sich auch hierin täuschen kann. Es giebtKranke, bei denen alles dieses, obgleich nicht völlig indem Grade, doch in der Beschaffenheit zugegen ist. Manmuß daher öfters die offenbare Fäulniß abwarten, woman schon auffallende deutliche und wirkliche Spurender Zernichtung der Form durch die Fäulniß bemerkt,und wo an der Gegenwart derselben nicht mehr zu zwei-feln ist. — Was die Anwendung dieses Kenn-zeichens dcS wahren Todes betrifft, so dauerte eslange, ehe die Dorurtbeile darüber beim gemeinen Mannevernichtet wurden, und ein besserer Borschlag zur Er-forschung des wahren Todes, auch durch die Gegenwartder Merkmale angehender Fäulniß, Gehör fand. DerEigensinn selbst, auch die überspannte Thätigkeit, undder Einfluß widersinniger Gegner der guten Sache,wußte bald so viel aus Erfahrung dagegen einzuwen-den, daß man sich zu einer Verbesserung entschließenmußte, um nicht ganz der Laune des Zufalles zu un-terliegen. Man empfahl, den Kranken ungefähr zwei bisdrei Tage auf seiner Lagerstätte zu lassen, man nanntedie durchgängig angenommene Gewohnheit, den ver-meinten Todten sogleich auf das Stroh zu legen, einemörderische Leichensitte, besonders wenn der Fall imWinter geschah. Auch die Bewegungen, welche manmit der Leiche zu machen genöthiget war, um sie theilszu reinigen, theils anzukleiden, geschahen oft mit Unge-stüm, besonders bei dem Bekleiden, weil man die Men-schen für wirklich todt hielt, welches doch auch bei demScheintode Folgen haben konnte; nur wenn sich diewirklichen Zeichen dcrFäuluiß einstellten, sollte man erst