Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tollhaus.

werden nun auch die Abtritte zweckmäßig angelegt, undstets, welche Einrichtung man ihnen auch giebt, gehöriggereiniget, dann die Wäsche gehörig gewechselt, damitnicht der Schweißgeruch dominire, so auch das Bettzeugund die Decken, welche wenigstens alle Jahre dreimal,auch öfter gereiniget werden müssen; dann dieMatratzenmit Seegras gefüllt, und sollte Stroh gebraucht wer.den, so muß man auch dieses wenigstens ein paarmal imJahre wechseln, so wird sich dieser unangenehme Geruchverlieren. — Auch die Wände können dann nicht be.schlagen, wenn die Zimmer immer trocken erhalten wer«den, welches im Sommer durch das fleißige Oeffnen derFenster geschieht. Auch müssen die Fußböden der Zim-mer fleißig gereiniget und im Sommer mehrere Malegescheuert werden, welches am besten mit guter Lauge ge-schieht, damit auch das sich oft zwischen die Dielensetzende und heckende Ungeziefer zerstört werde. DasScheuern muß des Sommers an schönen sonnenreichenTagen geschehen, damit die Feuchtigkeit der Dielen baldauftrockne. Auch Spucknäpfe von Eisenblech, auch vonHolz, dürfen in den Zimmern nicht fehlen, damit jedeUnreinigkeit, so viel als möglich, vermieden werde. Un-terläßt man die Reinigung der Zimmer oder Stuben,so pflegen sich die angehäuften Dünste in die Wände,Fußböden, dasTafelwerk rc. einzuziehen, und verdunstendaraus nur langsam wieder; und auch daher kommt einübler Geruch, der sich selbst durch daS Lüften der Zim-mer nicht verliert, ja selbst dann nicht, wenn man dieWände abwäscht. Schon Howard rügt diese Män-grl, und fand, daß sie nicht besser vertrieben werden kön-nen, als durch das Weißen der Zimmer, wozu manfrisch gebrannten Kalk nimmt, der gleich gelöscht, undnoch beiß zu diesem Zwecke angewendet wird. Man hatauch das Ueberziehen der Wände mit einem Firnisse an-gerathen, allein ein solcher Uebcrzug ist zn kostbar, weildie Wände erst mit Leimwaffer und dann mit Oel ge«