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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tombak.

Theile Salpeter gemacht wird. Diese beiden Substan-zc» werden mit einander vermischt, und vermittelst einerglühenden Kohle verpufft. Zu 3 Unzen dieses schwarzenFlusses setzt man I Unze gereinigten Salmiak, eben soviel Potasche und Glasgalle, ^Unze grünen Vitriol oderschwefelsaures Eisen, 2 Unzen pulvcrisirtes weißes Glasund 1 Unze Eisenfeile, welche vorher gut ausgewaschenund getrocknet worden. Alle diese Substanzen muffensehr fein zerrieben und sorgfältig vermischt werden. Nach-dem diese Mischung zusammengesetzt worden, so erwärmtman sie, damit sie die Feuchtigkeit der Luft nicht anzieht,und bringt sie Löffelweise in den Tiegel, bedeckt sie mitdem Deckel, und giebt heftiges Feuer, damit Alles infünf bis sechs Minuten schmelzt; dann nimmt man denTiegel vom Feuer, zerschlägt ihn nach dem Erkalten,und findet den fertigen Tombak. Soll nun dieser Tom-bak verarbeitet werden, so muß er aufs Neue geschmol-zen werden, sobald er ober schmelzt, wirft man Harzoder Talg dazu, um die Verflüchtigung des Zinks zuverhindern. Nachher giebt man heftiges Feuer, und gießtdann die Materie in bcreitstehende ausgestrichenc For-men. Diese Metallmischung hat eine ziemlich goldähn-liche Farbe, besitzt alle oben genannte Eigenschaften, undeine große Biegsamkeit. —Die Hauptsache bei der Be-reitung dieses Tombaks ist, daß man die verschiedenenMischungen gehörig zusammensetze, um einen reinenTombak zu erhalten. So ist es z. B. gut, wenn mandas gereinigte Kupfer mit dem Zinke schmelzt, daß mandarauf 1 Loth Pech oder Talg wirst, welches verhin-dert, daß nicht so viel Zink vergeblich verbrennt. DieEisenfcilspäne tragen Vieles zur Darstellung eines gu-ten Tombaks bei; denn das Korn wird dadurch viel fei-ner, und der Tombak selbst läßt sich viel besser bearbei-ten, als wenn man die Eisenfeiispäne zuzusetzen unter-läßt. Auch bei der zweiten Schmelzung des Metalles,um es zur Verfertigung der Geräthschaften daraus zu