Tombakschläger. l'omoKÄLtrk». 641
zen. Setzt man dieser Komposition die Hälfte oder einDrittel Silber zu, so behält sie unverändert ihre weißeFarbe. Das Tombak kommt unter diesem Namennicht mehr vor, aber alle dem Golde ähnliche Komposi-tionen bestehen aus den oben angeführten Mischungenvon Kupfer und Zink, die man zu den Galantericwaa-ren gebraucht. Da man aber das Gold jetzt sehr dünnauspreßt, so erhalt man auch dergleichen Galanteriewaa-ren von gepreßtem Golde zu einem wohlfeilen Preise.Die aus dem Gemischt von Kupfer und Zink bereitetenGalanteriewaaren'verlieren sehr bald, so zierlich undglänzend sie auch neu aussehen, ihre Schönheit an derLuft.
Tombakschlägee, ein Künstler, der unächte Silber- oderGoldblätter, wie der Goldschläger die ächten, schlägt.Das Metall, was er dazu gebraucht, ist eine Mischungvon Kupfer und Zink, welches in Pergamentblättern ge-schlagen wird, welche die Goldschläger des ächten Gol-des nicht mehr gebrauchen können. Es geschieht mitden nämlichen Werkzeugen, wie das Schlagen des edlenMetalles.
I' vml>v, 1'omberw, Franz., ein Epitaphium, Leichenstein,Grabmal.
lomo, Franz., 1'omu3, ein Band von einem Buche, daSaus mehreren Theilen besteht.
Tomin, Tomine, ein kleines Gewicht der Spanier,dessen man sich sowohl in Spanien, als auch in demehemaligen Spanischen Amerika zur Abwägung desGoldes bedient. Es wiegt 3 Karat» jeder Karat zu4 Gran gerechnet, nach Spanischem Gewichte, welchesum ^ Prozent leichter ist, als das Amsterdamer undPariser Gewicht. 8 Tomins machen 1 Kastillan, und6 Kastillane und 2 Tomins 1 Unze.
Tomine, s. den vorhergehenden Artikel.
HmoKa8tra, Spinnen, nach einigen neuern Systemen,die ersteOrdnung derselben, deren Hinterleib vomBrust-Vec. rechn. Enc. Th. 0LXXXV. S f