Ton.
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rothen Gesichtsfarbe ist eine dunkclrothe oder kirschbrauneBekleidung zu empfehlen; spielt die Gesichtsfarbe inSGrünliche oder Graue, so kann man Dunkelgrün oderDunkelgrau zur Bekleidung wählen, denn die stär-kere Farbe der Bekleidung drängt die schwächere desGesichts so zurück, daß sie wenig oder gar nicht mehrauffällt. Die hellsten Farbcntöne müssen dem Kopfe oderdem Gesichte am nächsten gebracht werden; denn derZweck ist nicht nur, den Blick des Beschauers auf dasAngesicht zu lenken, sondern die dunklen Farben sollenauch darum so viel, als möglich, in der Bekleidung hinab,und die lichter» empor gehoben werden, weil man immermit jenen die Idee des Schweren, mit diesen aber denBegriff des Leichten verbindet, und weil man es nichtgern sieht, daß die leichteren Massen zum Fundamente derschweren gemacht werden, welches doch hier der Fall seynwürde, wollte man die lichteren Farben nach unten, unddie dunkleren nach oben bringen. Dann dürfen auch nie-mals zu einer dunklen oder schwarzen Bekleidung Schuhevon einer sehr hellenFarbe, als Blau, Rosa, Paille, ge-wählt werden, weil sie den Fuß etwas groß und breit er-scheinen lassen, deshalb ist eine Mittelfarbe für die Schuheam schicklichsten. Ist man genöthiget den Farbenton derBekleidung aus harten Farben zu wählen, so muß mandiese zu vertheilen, und nicht in großen Massen anzulegensuchen. Auf diese Art wird das Auge nicht gereizt, mit-hin das Grelle nicht so sehr bemerkt werden. Darauscrgiebt sich, daß die schreienden Farbentöne selten dieHauptfarbe des Putzes, sondern nur die Dekorationseyn dürfen. Man muß also immer den Farbenton desGesichts berücksichtigen, und nach diesem die Farben derKleidung wählen, welches auch ein Frauenzimmer sehrbald findet, und man möchte sie fast Alle erfahren darinnennen, welches auch vor dem Spiegel beim Anhaltender Farben natürlich zugeht, weil dieser dieDcrgleichungdes Gesichts mit der Bekleidung am deutlichsten zeigt.