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Ton.
Komus mit ganzer Hingebung, mit ganzer Seele, ohnedie Schicklichkeit zu verletzen, und waren es Gelage, wodie Freiheit der Rede manchmal beim Glase über diestrenge Grenzlinie des Schicklichen hinaus ging, so entfern,ten ste die Frauen und Töchter, damit diese keinen Anstoßan dieser Freiheit zu nehmen hatten. Bei ihnen bestandder gute Ton nicht im pedantischen Ernste, sondern inder Erweckung der Lachlust, in einem ernsten Kommen,urzd in einem vergnügten Nachhausegehen, damit demErholungszwecke sein Recht geschah.
Ueber den Ton derDolksschriftsteller läßt sichhier nur so viel sagen, daß dieser, nimmt er die Rich.tung der Belehrung an, um das Volk über seinen Zu»stand und seine Wirkungen, als solches, und dessen Stel-lung zur Regierung demselben klar zu machen; sucht erdie Wirkungen jedes Einzelnen imDolke auf dasWohides Ganzen ihm deutlich vor Augen zu stellen, sucht erihm zu beweisen, daß durch einen thätigen Antheil zurAufbringung der Hebel des Staats: Gewerbe undHandel, Wissenschaften und Künste, sich dieKräfteAller vereinigen müssen, und daß durch diesen re>gen Wetteifer nur Nationalbildung, National,industrie und Nationalgeist zu schaffen und zu be>fördern ist, so kann dieser Ton nur wohlthätig auf dasGanze wirken. Denn der Volksschriftsteller hat aller-dingS einen der Aufmerksamkeit werthen Einfluß aufdaS Dolk und dessen falsche und richtige Begriffe; erkann das Volk lenken, dessen Herz für alles Edle undGroße empfänglich machen, wenn er den rechten Tongebraucht; er kann aber auch, wenn er den unrichtigenanwendet, daS Volk verderben, besonders wenn er die-sen anwendet, wenn eine gewisse Gährung die Köpfe be-rauscht, um die Begriffe von wahren Gegenständen zuverdrehen, und das Volk für andere, dem Staate nach-theilige Begriffe empfänglich zu machen, und Zwietrachtzwischen Dolk und Regierung zu erzeugen. Eine gedruckte