726 Tonnenlatte. Tonnenwechsel.
und auch Rauchhonig heißt, zum Unterschiede vondem Seimhonig; s. unter Honig. Th. 25, S. 12.
Tonnenlatte, Tonnenlatte n, Brustwehren, welcheman von Tonnen, mit Erde gefüllt, statt der Schanz,körbe errichtet; sie sind nur im höchsten Nothfalle, undwenn man von Stückkugeln nichts zu fürchten hat, an-zuwenden.
Tonnenlege. s. Tonnlege.
Tonnenmühle. s. Waffe rfchn ecke, in W.
Tonnenpech, eine Art des Peches in Tonnen, das beißt,welcher in Tonnen gegossen und ausgeführt wird; mannennt ihn auch Schustcrpcch, zum Unterschiede vondem Schiffspeche.
Tonnenstab, Tonnenstäbe, Stücken Stabholz, »vor.aus die Dauben zu den Tonnen gemacht werden; s. auchStabholz, Th. 167, S.596u.f. In dem Nutzholz.Handel von Hamburg 2^ Fuß lange, 1 bis 1^ Zolldicke, und 4 Zoll breite Stäbe. Zwei Ringe Tonnen«stäbe rechnet »nan einem Ringe Pipenstäbe im Handelgleich. S. auch unter Holz, Th. 24, S. 728.Tonnenftein, Tonnenste i ne, in dem Preußischen Bern«steinhandel, Stücken Bernstein von der zweiten Größe,welche wahrscheinlich den Namen daher erhalten haben,weil sie in Tonnen gepackt und ausgeführt werden, zumUnterschiede von den größeren Sortimentssteinen undden kleinern Knödeln; s. auch den Art. Bernstein,Th. 4, S. 248, und unter Stein, TH.171, S.600.
Tonnenstücke, eine Benennung der großen ansehnlichenBernsteinstücke, welche nach einem Tonnenmaaße ver-kauft werden.
Tonnenwechsel, in dem Bergwerke, wenn die Ton.nen in sehr tiefen Schächten, welche das Er; in dieHöhe bringen, in einer gewissen Höhe gestürzt werden,das in eine andere in eben den Schacht gehende Treibe-kunst in Tonnen weiter in die Höhe gebracht wird. Esgeschieht deshalb, damit, wenn der Treibeschacht 150