Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Ueberfall.

her auch das Lager der Preußen. — Dieser Uebcr-fall geschah nun von einer ganzen Armee aus die an -dere, das Preußische Heer bestand aus 30,000 Mann;das Ocsterreichischc war bei weitem stärker; denndie Avantgarde, die der General Odoncl führte,bestand aus vier Bataillonen und sechs und dreißigSchwadronen; dieser folgte der General Sinceremit sechzehn, dann der General Forg ätsch mitachtzehn Bataillonen. Das Korps des GeneralsLaudon, das in einem Walde, und dem Preußi-schen Lager fast im Rücken stand, wurde noch mitvier Bataillonen und fünfzehn Schwadronen ver-stärkt, wozu hernach noch die ganze OcsterreichischcKavallerie des linken Flügels stieß. Die Infanteriedieses Flügels wurde von dem Feldmarschall Daunselbst angeführt. Alle diese Truppen und noch einigekleine Abtheilungen waren bestimmt, die Preußenauf dem rechten Flügel, in der Fronte, und imRücken anzufallen; dabei sollte der Herzog vonAremberg mit drei und zwanzig Bataillonen undzwei und dreißig Schwadronen den Preußischen lin-ken Flügel beobachten, und erst wenn die Nieder-lage der Preußen an allen andern Orten vollendetwäre, denselben angreifen. Die ganze Einrichtungdes Ueberfalles dessen Plan von Laudon ausge-gangen seyn soll, war mit Klugheit geschehen undweise auf die Ausführung berechnet; denn es be-fanden sich auch bei dem Vortrabc freiwillige Gre-nadiere, die hinter den Kürassieren aufsaßen, vor demPreußischen Lager aber von den Pferden sprangen,sich in Haufen formirten, und so vorwärts drangen.Um den Preußischen Vorposten das Wahrnehmendes Marsches der Truppen zu verhindern, mußteneine Menge Arbeiter die ganze Nacht hindurch bisgegen den Morgen, wo der Angriff bestimmt war,Bäume zu einem Verhacke fällen, und dabei singen