Ueberfallell. Ueberfallwehr. 25 l
Terrain zwischen ihnen und den Feldwachen. 8)Eine nächtliche Bereitschaft (Piket), die stark genugist, angegriffene Posten hinreichend zu unterstützen,bis Alles unter den Waffen und zur kräftigen Gegen-wehr geschickt ist. 6) Vertraute Leute in den umliegenden Oertern, Kundschaftn', selbst mitten unter denFeinden rc. Man vergleiche hiermit den ArtikelKriegSüberfall, Th. 52, S. 298 u. f.; worinman noch Mehreres dctaillirter angezeigt findet, washier nur im Allgemeinen nach der neuern Art Kriegzu führen, berührt werden konnte (Rnmpf's allgemeines Kriegswörterbuch für Offieierc aller Waf-fen. Th. 2, S. 164 u. f.).
Ueberfallen, ein regelmäßiges, thätiges Zeitwort, wi-der eines Gegenstandes Vermuthung über denselbenhersallen oder plötzlich aus denselben zukommen. Jemauden im Schlafe überfallen. Den Feindin der Nacht überfallen, ihn in der Nacht, ohnesein Vermuthen, angreifen. Abraham überfieldes Nachts die Feinde, 1 Mos. 14, 1L. EineFestung überfallen, sie wider die Vermuthungder Besatzung einnehmen. So wird man auch voneinem Besuche überfallen, wenn die Besuchen-den unvermmhet kommen, ohne sich vorher auf irgendeine Weise angemeldet zu haben. Von einerKrankheit überfallen werden. Frost undHitze überfielen ihn. Von dem Schlafe über-fallen werden, wenn er sich gleichsam unbewußtschnell einstellt. Schrecken und Grausen über-fiel ihn. S. auch den vorhergehenden Artikel.
UeberfaUivehr, im Wasscrbaue, dasjenige Wehr, esmag von Holz ober von Steinen in einem Flusse er-bauet worden seyn, durch welches daS Wasser gestaltet,und in einen Mühlengraben geleitet wird. Dasüberstüssigc Wasser stürzt dann über das Uebcrfall-wehr. Dergleichen Wehre find nur in gebirgigen