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der eben so, wie des Morgens gefüttert, nämlichin drei Portionen, dabei gestriegelt, gemelkt undgestreut. Des Nachts wird Alles gut zugemacht,damit die Zugluft vermieden werde. Im Winterwird auf dieselbe Weise gefüttert, nur wird dasMaster zum Getränke des Abends in den Stall ge-tragen, damit es etwas verschlagen kann. Beidieser Verfahrungsart des Fütterns wird das Viehnie überfüttert werden; denn es kann hier langsamfressen, und frißt auch mehr und verdauet gut. —Beim Füttern der Pferde kann man bein, Heuauf-stechen dasselbe beobachten, nur vorn Hafer wirftman ihnen die ganze Portion in kleinen Theilenin die Krippe. Andere Landwirthc wollen jedochauch hier dasselbe Verfahren beobachtet wissen, wiebeim Rindviehc; nämlich den dritten Theil des Hafers, den man den Tag über geben will, in dreiTheile zu theilen und hiervon das Drittel wiederin drei Theile auf drei Tageszeiten abzusondern;man schwingt nun das Neuntel rein aus, so daßkein Staub sich darunter befindet, und nimmt et-was mehr als eben so viel Hecksel hinzu, vermischtes wohl, und streut es dünn durch die Krippe.Die Ursache dieses Verfahrens gründet sich nichtnur auf die bei allen Fütterungen nöthige Rein-lichkeit, sondern hauptsächlich auf die Verdauung,da das Pferd den Hafer nicht käuet, ihn fast ganzverschlingt, und deshalb setzt man demselben Heck-sel zu, welcher durch seine rauhen Seiten das Ver-schlingen hindert und zum Käuen reizt. Aus dem-selben Grunde schüttet man auch das Futter dünnaus, damit es kein Maul voll nehmen und ungekäuetverschlingen kann. Beim Fressen des ersten Neun-tel vom ganzen Futter auf den Trog, wird derStall ausgemistet, und wenn das Pferd in demStalle bleibt, streut man ihm ordentlich, und giebt