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Uebergaukeln. Uebergeben.
getheiltes Rechteck, wie das Fig. 9306 befindliche,auf die ebene Fläche eines Brettchens, lege inner-halb dieses Rechtecks die nachzubildende Zeichnung,hier die Landschaft, Fig. 9306, und überspannediese nach der gemachten Eintheilung der Seite desRechtecks so mit feinen Fäden, daß sich die Qua-drate bilden, welche dann das Netz für das Vor-bild ausmachen. Nun verfahre man aber, wie indem eben erwähnten Falle, wo Linien mit demBleystifte auf das Vorbild gezogen werden kön-nen. Zu einem solchen Fadennetze kann auch einbesonderer Rahmen dienen, in welche Beschaffen-heit ihn Fig. 9307 zeigt. Hier braucht man nurdas Netz der vorgelegten Zeichnung aufzulegen.Auch kann ein solches Fadennetz für das Nachbildvienen, wenn man nämlich vermittelst eines Netzesoft etwas zu zeichnen hätte; man braucht es dannnicht jedesmal neu zu gestalten. Zur Bespannungwählt man gern Pferdehaare, und zwar in derOrdnung, daß auf drei weiße Haare jedesmal eingefärbtes folgt. Sowohl die Zeichner, als auchdie Maler, Kupferstecher, Lithographen rc. bedienensich dergleichen Gatter oder Netze, um Gemälde,Kupferstiche w. zu übertragen. S. auch den ArtikelNetz, Th. 102, S. 472.
Uebergaukeln, durch Gaukeley überraschen, ein nurnoch wenig gebräuchlicher Ausdruck.
Uebergeben, einen körperlichen Gegenstand in den Be-sitz eines Andern geben; daher Jemanden einenBrief, die Schlüssel, ein Pferd rc. über-geben. Die Gefangenen übergeben. DemFeinde die Stadt übergeben. Ein Gutübergeben, dem Käufer oder neuen Besitzer. —Jemanden eine Handlung oder ein kauf-männisches Geschäft, eine Fabrik, Mann-Mec. rechn. Enc. Th. 6X6II Z