Band 
Hundert und zwei und neunzigster Theil, welcher die Artikel Typus bis Übersiedelung enthält.
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Ueberlackiren.

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wöhnliche Pinsel ausJltishaarcn für denselben Zweck,wie die vorigen, um die kleinern Theile zu ebnen undzu glätten. Wenn die Massicotanstriche mit fettem Fir-nisse ausgeführt worden, so kann man zu den nun fol-genden Anstrichen Farben nehmen, die mit wesentli-chem Terpentinöle abgerieben und mit schönem fettenFirnisse angemacht worden sind, und dieses ist derwirkliche Firnißfarben-Anstrich. — Die siebenteArbeit besteht in dem Lackfirniß - Anstriche.Nachdem die Farbenanstriche trocken geworden sind,werden fünf bis acht dünne Lagen Lackfirniß von ganzgleicher Stärke aufgetragen. Man nimmt dazu vieoben angeführten fetten Firnisse oder den Weingeist-Kopalfirniß, da die anvern Firnisse sich nicht gut schlei-fen lassen und nach dem Schleifen keinen Glanz an-nehmen. Jeder Anstrich muß ganz leicht polirt unddazu ein Ballen aus feinem Tuche angewendet wer-den, auf welchen sehr fein gepülverter Bimsstein auf-getragen worden. — Die achte Arbeit besteht imGlätten undPoliren derLackfirniß-Anstriche.Der Lackfirniß läßt sich eben so gut wie die Massicot-anstriche poliren; man nimmt dazu noch feinern Bims-stein und einen Ballen aus feinem Tuche. Diese Ar-beit ist langwierig, da man die ganze lackirte Ober-fläche mit dem Ballen ganz gleichartig bearbeiten muß,wobei man immer ganz leicht in die Rundung reibt,damit man die lackirte Oberfläche mit dem Bimssteinnicht rissig macht. Von Zeit zu Zeit wäscht man miteinem feinen und weichen Schwämme nach, damit mansehen kann, ob man hinlänglich polirt habe. Zuletztwäscht man die polirte Oberfläche mit reichlichem Was-. ser ab, und trocknet sie mit weichen, reinen und trock-nen Tüchern nach. Der Bimsstein macht die lackirteOberfläche ganz eben und glatt, giebt ihr aber keinenGlanz. Um den Letzter» hervorzubringen, verfährtman fast ganz so, wie vorher, wendet aber einen Bal-