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Ue-ersättlgung.
pfänglichkeitalsO, wenn er mit einer geringeren Mengedenselben Grad der Sättigung von ^ bewirkt. Eingleicher Grad der Sättigung von 100 Theilen Schwe-felsäure wird durch 165 theile Natron oder durch215 Theile Kali bewirkt; Natron besitzt demnach einegrößere Sättigungsempfänglichkeit für die Schwefel-säure, als Kali. Je mehr demnach die bestimmteMasse eines Stoffes 6 in Vergleichung mit derglei-chen Masse eines andern L, von einem dritten X ineinen gleichen Grad der Sättigung versetzen kann,desto größer ist sein Sättigungsvermögen zu DieErfahrung lehrt daher, daß alle Stoffe zu einem jedenbestimmten ein verschiedenes Sättigungsvermögen be-sitzen, und umgekehrt, daß jeder Stoff zu allen übri-gen ebenfalls ein verschiedenes äußeren. So sättigenz. B. 100 Theile Natron 72,7 Theile, hingegen 100Theile Kali nur 46,5 Theile Schwefelsäure zu einemgleichen Grade. Natron besitzt daher ein größeresSättigungsvermögen zur Schwefelsäure, als Kali.Die größere oder geringere Sättigungsempfänglich-keit zweier Stoffe gegen einen dritten wird auch da-durch ausgedrückt, daß man demjenigen Stoffe unterzweien eine nähere Verwandtschaft, als den anderngegen einen dritten beilegt, dessen Sättigungsempfäng-lichkeit am geringsten ist, oder, von welchem sich diegrößte Menge mit dein dritten bei gleichen, Sätti-gungsgrade verbindet. In diesem Sinne ist Kalider Schwefelsäure näher verwandt, als Natron, weilsich bei gleichem Sättigungsgrade eine größere Mengemit derselben verbindet. Demnach bringt von gleichenMaffenmengcn zweier Stoffe, die des näher verwan-ten eine geringere Masse von einem dritten Stoffe zugleichen Sättigungsgraden, als der entfernte ver-wandte. Kali ist daher der Schwefelsäure näherverwandt, als Natron. Dieses sind die neuern An-sichten über das Sattigungsverhältniß in der Chemie: