700 Uebersiedeln und Uebersiedelung.
I, 634,654 herausstellt, bei einer Größe von 360,4Qnadratmeilen, so daß auf die Quadratmeile 4535Seelen kommen, und in Sachsen regt sich keinesolche Auswanderungslust, wie in Würtemberg,weil die Industrie: Bergbau, Fabriken und Manu-fakturen, und auch der Handel im Königreiche Sach-sen sehr blühend sind, und die Einwohner auf man-nigfache Weise beschäftigen und nähren. Auch Han-nover, bei einer Bevölkerung von 1,706,280Seelen, im Jahre 1838, kann noch Kolonisten ge-brauchen. Nimmt man nun sämmtliche DeutscheBundesstaaten zusammen, so enthielten sie im Jahre1837: 38,420,142 Seelen, bei einer Größe von
II, 615,49 Quadratmeilen, so daß auf die Quadrat-meile im Durchschnitt 3307 Einwohner kommen.Deutschland leidet daher noch an keiner Uebervölke-rung. — Wirst man nun einen Blick, auf die großenStädte darin, es soll hier die Preußische Monarchieangenommen werden, so hat solches den Anschein, alswenn in den langen Friedensjahren, von 1816 an, einestarke Bevölkerung Statt gefunden; allein dieses istnur das gewöhnliche Drängen nach großen Städtenaus den Provinzen, und so auch von fremden Ein-wandrern, es ist eine Ueberzahl oder vielmehr einUebergewicht der Anziehenden über die Abziehenden,und daher eine stärkere Zunahme der Ersteren, dieaber oft in gar keinem Verhältnisse mit der wachsen-den Volkszahl der Provinzen steht, worin sie liegen,und des Staates überhaupt. Von den drei Haupt-städten der Monarchie ist das Resultat der wachsen-den Bevölkerung zwar schon in einem gewissen Zeit-raume angeführt worden, indessen können sie hiernoch einmal zur Uebersicht von dem genannten erstenFriedensjahre an mit der Bevölkerung von noch eini-gen bedeutenden Regierungsbezirksstädten angeführtwerden. So enthielt: