Buch 
Theodori Zuingeri ... Theatrum Botanicum, Das ist: Vollkommenes Kräuter-Buch : Worinnen Allerhand Erdgewächse, Bäume, Stauden und Kräuter, welche in allen vier Theilen der Welt, sonderlich aber in Europa, hervorkommen, ... beschrieben, auch mit schönen nach der Natur gezeichneten Figuren gezieret, und neben den ordentlichen, so wohl Kräuter- als Krankheits-Registern, mit nützlichen Marginalien vorgestellet sind ; Allen Aertzten, Wundärtzten, Apotheckern, Gärtnern, Hausvätern und Hausmütern, sonderlich aber denen auf dem Lande wohnenden kranken und presthaften Personen höchstnützlich und vorträglich / Theodor Zwinger
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Von den Kräutern.

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Wasser-pfeffer. klumbaZo.

cit. ^clinis, Inäica, lpicsta, Oc^makriloIÜ8, fruiIibus oblonZib, 1appscei8, rsäicsurente. H. 2. 169.

z. ?1umbs§o , Americans , LetX tolkosmpliori. ?Ium. 1. loc. cit.

4. klumbaZo, ^mericsnA, lcsnöeng,sculeata, LetZe kolio minori, kium. 1.^oc. cit.

Eigenschaft.

Der erste und gemeine Wasser-Pfefferwärmet und tröcknet sehr, vermittelst eineshäufigen, flüchtig-aromatischen, scharffenSaltzes; dadurch er auch, wenn es aufwarmer Herdftatt gedörrt und aufgelegt wird,die gedruckten Wunden und Geschwiere derPferden heilen soll.

ELklii vm.

Camelheu. ^uncus oäorstus8clioeuantIio8.

llsäix übrola, crM, carnols, kerviö-rpLrenniZ; kolia slterna iuteZrs; kmis pe-^anLuli drevi 8 explicatur in chicem, tu-ditorniem, monopli^llum, ^uin^uekäum,?löe Iiispiäum , in centro cglicis OV3-, tuba 1 uL inllcuciuin; Ovarii spi-^ wnsfeitur Ü08 monopetslus, tubo lon§o0 nlizn 8 , fuperiu 8 in orbeni sxplicsto, uti^mini Aorem relerst, in fpic 38 6 i§estu 8 »^tnen oblonZum acuminatum. L.

Gestalt.

s^.Der Wasser-Pfeffer hat eine hitzige,Mrff - schmeckende, starck riechende, mit, dicken Zaseln begabte Wurtzel;«wwartz-grüne, saftreiche, mit Zincklein den7^^»gel umgebende, und rauchen ZähnleinUmkreise zerkerfte, auf der Zunge^uvas brennende Blätter. Etliche von deraufsteigende, Purpurfarbe, geftreif-tk-i,. Achsel - weise in Neben - Stengel zer-wi!. ^ Ellen hohe Stengel. Deren Gipfeldilss Manien gebüschelten, und in grünen,v»v . ^?g^n Kelchlein eingeschlossenen, pnr-.^"licht-weißen, und wenn sie sichZ-Ipt aufthun, hoch-purpurfarben, in fünfveue zertheilten Blühmlein gezieret sind.lst ablang, fast in Größe einesljZMUorns, welcher mit dünner, qrün-bitter^Ä^ umgeben , ,und ein weißes,Somä ^^ck hat. Blühet zu Ende desdu 2 §^ ""b im Herbste. Er wächßtzLNends an dem Gestade des Meers,St 2 ü<-RM und Neapoli, wie auch beyLan 2 »^" Sieilien, und Montpelier inscheÄÄ^. Es hat auch einige ausländi-dtcneu ^ die unter dieser Gastung

Oe^l 3 nenii 8 , folio lplen-^ "cymattri, ilore IsÄeo. L. ch L. loc.

Nahmen.

Mmelheu heißt Griechisch, ^° 7 ^.

^ ^ Oiolc. lib. 4. L3p. ; 2. .

ch«°e, Hi^)p. s. 5. p. 217. I. Z9. L^- 7 -.A.

Lateinisch, ^uncu8 oäoratu8 , ^uncv8 aro-M3ticu8, 8clloen3ntliu8, kosnum 6ve 8tra-men carnelorum. Italiänisch , 6iuncc>oäorato , 8quinanto , ka^li^ 6e camelo.Frantzösisch, ksllure 6e Ellameau, 8qui>ngnc. Spanisch, ?ienlo 6s LLmello,

6e me<^ug. Englisch, Sguinan, Camels-meate. Niderländisch, Camelshoy. InDeutscher Sprache wird es auch genennt,Camelstroh, Saudisch Heu und Squinanth.Lener. Lllsrs^er. luo loc. viä. p. zsz.

Gestalt.