CEDRENUS
CELLARIUS
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CEDRENUS (Georgius), ein Griechischer Mönch, lebteim u. Jahrhundert, und schrieb
Annalen, oder knrzgefasste Geschichte, ron Erschaffungder welk bis zur Regierung Istrac Lomnenus, Raiser»von Lonstantinopel, der im Jahr loz/ Michael dem I V.nachfolgte.
CELER und SEVERUS, Architekten, lebten unter Nero, dersich ihrer zur Aufführung seines goldenen Hauses bediente.Um von diesem prächtigen Pallast eine Idee zu haben, darf mannur wissen, daß der Coloß dieses unmenschlichen Fürsten, 120Fuß hoch, in der Mitte eines großen Hofes stand, der mit dreiReihen sehr hoher Säulen umgeben war, unv eine Liene in derLange harre. Unter den Sonderbarkeiten, die man rarin be-merkte, befand sich ein cirrclrunder Speiseiahl, dessen Wölbungdas Firmament darstellte, und sich Tag und Rächt drehte, umdie Bewegung der S'crnc nachzuahmen. Die seltensten Mar-morarten , die kostbarsten Steine waren au allen Ecken ver-schwendet ; sowohl von innen als außen befand sich eine so großeMenge Goldes an ihm, daß dieser prächtige Pallast das gol-dene Haus genannt wurde.
CELESTI (Andrea), ein Mahler von Venedig, lernte beiMatthäus Konzone, und suchte sich eine gute Manier von zier-lichen Entwürfen, edeln Gewändern, fließenden Falten, erhe-bendem Colorit, hellen Schlaglichtern, angenehmen Lagen undleichten Lüften zuwege zu bringen. Er war der herzhafteste Co-lorist aus der Venetianischen Schule. Mit diesen vortrefflichenTalenten mahlte Celcsti in seiner Vaterstadt und anderwärtsgroße und kleine Tafeln, welche den Kennern wohl gefielen. Erwurde in den Ritterstand erhoben, und starb 1706 im by. Jahre.Viele von seinen Gemählden findet man in den Kirchen znBrescia.
CELLARIUS (Christophorus), ein großer Philolog undMlerthumsforscher, wurde den 22. November 1688 zu Smal-calden in der gefürsteten Grafschaft Hennebcrg geboren, wo seinDater Christoph Prediger war. Er verlor im z.Jahre seinenVater, und studierte zu Jena und Gießen vorzüglich die Orien-talischen Sprachen und die Mathematik, worauf er 1663 nachHause ging. Da er aber dort nicht so leicht auf eine Beförde-rung hoffen konnte, so begab er sich »ach Gotha und Halle,wurde 1666 zu Jena Magister, 1667 Professor der Hebräischen
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